Direktor »mit freudiger Genugtuung», dass die Mit^liederzahl auf 442 gestiegen sei, heute betragt trotz Krieg und jammervollen Darnieder!legens
unseres Vaterlandes die Zahl nicht weniger als 1360^ Äie Zahl der ;/ Ewigen n \j 245.
Mitglieder wuchs in der gleshen Zeit von 63 auf XS&X Und ähnlich stieg
die Zahl der Gönner der Sammlungen, der Frankfurter, die hren Stolz d rin sehen, das Museum zu fördern und die willig beitragen zu seinem Ruhm und dipait zum Ruhm der Vaterstadt. Wie oft hat Knoblauch noch Rat gewusst, wenn niemand glaubte, dass die Mittel für ein grosses Objekt, für eine wertvolle Sammlung aufzutreL^en seien. Wie oft hat sein optimistisches Drängen die vorsichtig-Zögernden mitgerissen! Welche Unsumme von zäher stiller Arbeit steckt allein in den Verhandlungen, die zur Gründung der Universität führten! Da war er am Platze: der echte Senckenberger mit dem Herzen voll Liebe für sein Mugeum und doch der Mann, der das grosse l/ $eue voll erfasste, auch in seinem Nutzen für seine Lieblingsschöpfung -- und wieder gelang es ihm, wie schon so oft, das widerstrebende in der gemeinsamen Liebe zur Sache zu vereinen. Er war es natürlich nicht allein. Aber seine Hingabe, sein völliges Aufgehen im Senckenberg lockte andere heran, neugierig, staunend sahen manche, wie das Leben eines ernsten »«annes in seinem Ideal aufblühte und folgten dem N eichen Gedanken. Und Knoblauch konnte werben für seine Sache wie kaum ein anderer! Wer ihn sah, wie er die Sammlungen zeigte, oder wie er bei einem Jahresfest oder gar bei besonderen Anlässen den Vorsitz führte, wer ihn sprechen hörte, der fühlte: in dem Manne steckt heisse Überzeugung, vor ihm schwebt sein Werk, der Senckenberg leiht ihm die Worte der Begeisterung. Ich bin mit Knoblauch in ernsten und fröhlichen Stunden zusammen gewesen, wir haben gemeinsam aö, schweren Aufgaben gearbeitet, haben uns auch gestritten. und s/aher kann ich
J ' my
sagenJn ihm arbeitete und stritt der Senckenberg. Und magA'eine Überzeugung noch so 0^4 verschieden von der seinigen gewesen sein, mögen unsere Wege oft auseinander gegen en sein, das Ziel war und blieb das gleiehe--
und in diesem Ziel haben wir un^ stets wieder gefunden.