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Arbeit über Herzdämpfung und Herzleere. Ich liess mich dann als praktischer Arzt in Biedenkopf a. d. Lahn nieder und siedelte im Januar 1869 nach Schwanheim a. M. über, wo ich bis Ende 1880 als Vereinsarzt praktizierte und seitdem als Privatmann wohne.
Gesammelt habe ich seit meiner ersten Jugend, erst Käfer und Schmetterlinge für meinen Vater, dann Schnecken, Steine, kurz alles, was in der Umgebung meiner nicht a, sonderlich günstig gelegenen Heimat zu sammeln war; später, in meinen letzten Semestern, ausschliesslich Schmetterlinge, in dem interessanten oberen Lahntale mehr Gesteine und Petrefakten. Ein zufälliger Anlass brachte mich mit E. A. Rossmaessler in Korrespondenz, eine Conchyliensendung desselben zu vorwiegender Beschäftigung mit den lebenden Conchylien, denen ich fortan treu geblieben bin. Der Mangel eines ordentlichen Lehrbuches zum Studium der deutschen Landschnecken bewog mich dazu, mir selbst ein solches zu schreiben, das dann als «Fauna von Nassau“ in den Jahrbüchern des nassauischen Vereins für Naturkunde erschien; einem ähnlichen Bedürfnis verdankte mein .Katalog der im europäischen Faunengebiet lebenden Binnenconchylien“ seine Entstehung.
Bei der Naturforscher-Versammlung in Frankfurt 1867 kam ich zuerst mit D. T. Heynemann in Beziehung.
1868 unternahmen wir zusammen die Gründung der .Deutschen Malakozoologischen Gesellschaft“, $) deren Nachrichtsblatt ich seitdem redigiert habe. Meine Uebersiedelung nach Schwanheim gestattete mir die Benützung der Bibliothek und der Sammlungen der Sencken- bergischen Naturforschenden Gesellschaft und damit eine wirkliche wissenschaftliche Tätigkeit. Auf Anregung der D. Mal. Ges. wurde die Rossmaessler’sche Sammlung europäischer Binnenconchylien erworben und das bewog mich, die Fortsetzung von Rossmaesslers Ikonographie