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Die Flugzeiten des Anopheles sind die Monate Juli bis September. Doch sind Beobachtungen darüber erwünscht, zu welchen Zeiten des Tages oder der Nacht die Mücken
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ob einzeln oder in kleineren oder größeren Schwärmen, und bis zu welchem Grade ihr Vorlo an die unmittelbare Nähe des Wassers gebunden ist. Überhaupt sind alle näheren Angabi
die biologischen Verhältnisse, unter denen Anopheles lebt, von außerordentlich
Wichtigkeit.
Die Anophe/es-Larven, die man leicht an ihrer horizontalen Stellung erkennen kann, I vorzugsweise von Juli bis August in stehenden Gewässern getroffen. Zur Feststellung der eiJ j '
Arten ist in der Regel die Aufzucht in einem größeren, mit Mull zugebundenen Glasgefäfi' 1 TlT.
Wenn die Zucht am Fundorte nicht möglich sein sollte, können die Larven und Puppe^
lebend versandt werden. Dies geschieht am besten in einer starkwandigen Glasröhre, diai ganz zur Hälfte mit Wasser gefüllt und fest verkorkt ist. Zur Verpackung der Röhren hölzerne Versandbüchsen, die in jeder Apotheke erhältlich sind.
Bei der Wichtigkeit des Gegenstandes glaubt der Unterzeichnete, auch auf Ihre freuifi Unterstützung rechnen zu dürfen, und bittet daher, ihn von dem Vorkommen der Malariamkni zu benachrichtigen und durch Übersendung von lebendem oder totem Material zur Vollständig des geplanten Verzeichnisses beizutragen. Auch sind Mitteilungen über das eventuelle spora<JiEic oder endemische Auftreten des Wechselfiebers in der dortigen Gegend sehr erwünscht.
Alle Zusendungen wollen Sie freundlichst unpersönlich an das Senckenbergi igi Museum in Frankfurt a. M., Viktoria-Allee 7, richten.
Mit vorzüglicher Hochachtung ergebenst r-.n e"
im Aufträge der
Senckenbergischen Natnrforschenden Gesellsch,
Dr. P. Sack.
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