l.März 1922
3m Interesse des von 3 r nen geleiteten Univer- s itätsinstitute mochte ich nicht verfehlen, ihre Aufnerksamkei auf ein Bauvorhaben zu lenken, welches möglicherweise 3hre Arbeiten beeinträchtigen könnte. Nie ihnen vielleicht schon aus der Zeitung bekannt ist, beabsichtigt die Firma Fritz Vo- gel & Co., dahier auf dem Dreieck zwischen Moltke Allee, Bismarck Allee und Eönigstrasse, also in nicht allzugrosser Entfernung der Universität einen Hochbau zu errichten, und zwai ein Fabrik und Bürogebäude von 120 m und teilweise 60 mtr Hö
he. Dasselbe soll aus Eisenbeton konstruiert werden. 3 qU weißs nicht, ob derartige Eisenmassen 3hre Apparate irgendwie beeinflussen werdenFür den Fall, dass ein solcher Einfluss zu befürchten ist, 3telle ich anheim die erforderlichen ^chrit te bei dem Magistrat Baupolizei und bei dem Ministerium für
Volkswohlfahrt zu tun und bemerke,
dass nach mir gewordenen
Mitteilungen die Baupläne in der Heimlichkeit schon sehr weit gefördert sein sollen, sodass Eile geboten wäre. Eintretendenfalls empfiehlt cs sich für Sie auch, dem Unternehmer Firma
Fritz Vogel <£ Co Mainzerlandstrasse 99 gegenüber schriftlich Einspruch zu erheben.
Mit vorzüglicher Hochachtung.