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absolut nicht danach strebe, mich mit Deutschen zu umgeben, und daß doch wieder diese tüchtigen deutschen Hilfskräfte die Mißgunst der Einheimi­schen seit langem erregt chatten. Bei gleicher Lei­stung ziehe ich geborene Brasilianer vor, denn ihnen gebührt in ihrem Lande der erste Platz, und der Deutsche, welcher einem Sohne des Landes eine Stellung vorwegnimmt, mutz Eigenschaften der Ausbildung und des Charakters besitzen, welche ihm einen unz'weifelhaften .Vorzug gewähren. Loyal meinem Adoptiv-Vaterlande gegenüber, bin ich gleichwohl den meisten Deutschen zu brasilia­nisch, den Brasilianern zu deutsch. Niemand kann anders handeln als sein Charakter es ihm befiehlt, und wenn man von im Auslande unbeliebten Deutschen redet, mutz man nie vergessen, datz es, zumal in Bezug auf das Beamtentum, zwei ver­schiedene Welten sind, welche sich da begegnen. Tie einen erstreben alles durch empenlio, durch> politische Protektion, die andern suchen den Er­folg durch Hingabe, ihr Schaffen, ihre Leistung.

Wahrscheinlich verlege ich im nächsten Mo­nat meinen Wohnsitz nach Santa Catharina.. (Ter Schluß sind persönliche Bemerkungen.)

Wir gehen nunmehr zur Behandlung der Phasen desFalles" im einzelnen über.

Die Anklagen der Untersuchungs-Kommission.

Vor uns liegt die Verteidigungsschrift für Hrn. Di-, v. Jhering, von seinem Rechtsbeistand Herrn Dr. AbrahZo Ribeiro verfaßt und be­stimmt, die von derCommissZo Eraminadora" des Museums erhobenen Beschuldigungen zu wi­derlegen. Wir folgen der Schrift des Anwalts im gegenwärtigen Kapitel.

Das Relatorium jener Kommission, welches am 25. Juli 1916 dem Staatssekretär des In­nern übergeben wurde, ist unterzeichnet von den Herren Antonio 'de Barros Barreto, Lehrer der