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etwas schwierigen Auftrag angenommen, weil er mir persönlich befreundet sei und mich als Ge­lehrten hochschätzte; Honorar erhalte er für die­sen .Auftrag nicht. Später stellte sich heraus, daß er und seine zwei Kollegen täglich 15H000 für ihre faubere Arbeit erhielten und alles, was Jie an. Nachteiligem über mich in Erfahrung brachl- ten, picht nur persönlich!, sondern auch öffentlich! durch .die ZeitungenCombäte" undCapital" bekanntgaben.

Diese Kommission nahm mir successive alle Befugnisse meiner Stellung ab. Ich durfte, außer in Gegenwart des Bibliothekars, nicht mehr im Tirektorialzimmer ^erscheinen, selbst Räume der Studiensammlung wurden mir verschlossen, die Korrespondenz fiskalisiert, die Benutzung der Bi­bliothek verboten, auch die Ausführung von wis­senschaftlichen Arbeiten. In allem habe ich mich gefügt, außer in letzterem Punkte. Die letzte Ar­beit, welche ich im Museum beendet, war eine Abhandlung über Süßwasserschnecken des Pa­rana-Systems und von Rio Grande do Sul, welche mich zu der Ueberzeugung brachte, daß die heutige Mündung des La-PIataftromes eine geo­logisch moderne, posttertiäre ist und das Strom­system früher durch die Lagoa dos Patos mündete. Eine angefangene Arbeit über neue Nacktschnecken des Meeres wurde ich aber verhindert zu be­enden. Ten Angestellten des Museums war es streng verboten, ferner mir zu gehorchen, ich war von Spionage umgeben, welche einmal sogar durch Dienstschreiben festgenagelt wurde. Schließlich kam es zum Krach. Mit der Europapost war am 9. d. SKts. ein Heft einer Zeitschrift inkomplett ein­gelaufen. Die Kommission legte das mir zur Last und sandte mir das maßlos grobe Officio Nr. 38, durch welches man mir mitteilte, die Post werde in Zukunft nicht mehr an mich abgeliefert wer­den, sondern an den Portier, und dasum die