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Büsten hochherziger Gönner der Gesellschaft wie Heinrich Mylius und Simon Moritz von Bethmann, und im Festsaal die Büsten des Grafen und der Gräfin Bose aufzustellen, die durch Vermächtnis eines Kapitals von rund 1 Million Mark eine gesicherte finanzielle Lage für die Gesellschaft geschaffen haben, und weil es nicht angängig erschien, neben diesen Gönnern einen Goethe aufzustel­len. Blieb nun als einzig würdiger Ort für die geplante Ehrung Goethes der Festsaal übrig, so musste an Stelle der ursprünglich

vorgesehenen Büste das Gemälde treten, das neben der Marmorbüste

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des Grafen und der Gräfin Bose durch seine Grösse und seine Farben allein von monumentaler Wirkung sein konnte. In vollendeter Künstlerschaft hat es der Baumeister verstanden, diesem Empfinden

der Gesellschaft zud tragen, indem er in die Architektur des Festsaales den Rahmen für das Goethebild anzubringen wusste. Lei­der hat sich' keine Gelegenheit mehr geboten, der Kaiserin Fried­rich diese veränderte Sachlage vorzutragen.

Einige Frankfurter Damen haben nun die Stiftung des Goethebildes in Aussicht gestellt; die Gesellschaft trug aber Bedenken, die Stiftung anzunehmen, ohne zuvor Ihrer Majestät, der hohen Protektorin hiervon Kenntnis gegeben zu haben, in dem Gefühl den Entschlüssen Ihrer Majestät nicht vorgreifen zu dürfen, falls die Kaiserin etwa die der verewigten Kaiserin Friedrich kennen und viel 1 eicht selbst geneigt sein sollte, das Oelbild stiften.

Goethes zu