Fakultät verfährt äusserst riguros mit der Verl ei&uig des Shrendoktor Diploms. Bei von Reinach ist es mir erst nach

{jährigen Bemühungen und schliesslich durch direktes Ein­

greifen des Kultusministers, bei dem ich, um mein Ziel zu erreichen, damsäls zweimal persönlich in Berlin gewesen bin, geglückt; bei Oberlehrer Blum trotz gleich intensiver Bemühung­en überhaupt nicht. Bei dieser Sachlage halte ich es für aussichtslos in Marburg etwas zu erreichen, zumal die Zeit bis zum 10. Juli ausserordentlich kurz ist.

So wird es leider nicht möglich sein, der Anregung

des Herrn Dr. Ernst Pagenstecher Folge zu geben. Ich bedauere dies um so mehr, als Geheimrat Pagenstecher unserer Gesell­schaft wirklich ausserordentlich nahe steht und vielen v)n uns seit langen Jahren enge befreundet ist. Sie haben viel­leicht die grosse Liebenswürdigkeit Herrn Dr. Pagenstecher von der Erfolglosigkeit meiner seitherigen Bemühungen Kenntnis

zu geben.

Ich habe übrigens nach Empfang Ihres Briefes am 1.

ds. Monats auch sofort an Hofrat Hagen geschrieben mit der

Bitte

enschaftlichen Publikatio

mir raö-Tlichst rasch die wi

nen Pagenstechers zusammenzustellen, weil ich sie unserer

T'

offiziellen Eingabe beilegen wollte. Eine Antwort von Hofrat Hagen haoe ich noch nicht erhalten.

Mit herzlichem Grass an Sie und verehrtes Fräulein Schwester und guten Wünschen für die Pf ngstfeiertage