thein.

tthtz ton

und wie folgt:

»rdam,

stagvon Düffel- >er Arnheim, von Rotterdam

erich Morgen« !

orf Morgen« 7 \

i Abend« ll Uhr, ;en« ö|j Uhr, j rgen« 9*1» Uhr, | argen« 6!» Uhr, ,

»am abwechselnd ; mstag von und

London

Gesellschaften.

ircftioit.

Beine,

lalität.

rthie von mehre- au-gereichnetsten i Lalltte, Latour in schneller damit Preise von fl. 2. sie in kleineren

übrigen Torte» iwein k. im Faß älliger Abnahme ind reelle Berit»

der 1840. ich jun., i v. i t>. auf dem henheiiner- u»d >r. __

ndlung en gros r Mann in die

>n ann, beeidig-

Zähren, web »ünscht. sucht eine lejerei-tzandlung, gegeben wird.

E. durch die ßpl

>ekommen angp 5t. Ardoin, No. mäßigen Besitzer

Beilage zum Krankfutter Journal.

JK 304» Samstag, den 34, Qetober 4840

Türkei.

Der SmyrnaerOriental Observer" berichtet aus Kon- stantinopel vom 8 . Okt.: DaS am 5. hier angelangle Dampf- pckketboot hat ein Schreiben Mehemed Alis an den Großvezier überbracht, worin er erklärt, daß Frankreich ihn zum Aushalten «nnuthigt hgbe, und daß er unter deffm Schutz sich bis aufs Aeußerste vertheidigen werde. ES thue ihm sehr leid, gegen den Sultan Krieg zu führen, er werde dazu aber bis zu Erfüllung seiner gerechten Forderungm genöthigt seyn. Man glaubt, daS französische Eabinet habe der Pforte erklärt, daß es eher noch weiter gehen, als den Pascha unteraehen lassen werde, und

Ö lern hatten die Botschafter der v,er Mächte dieserhalb eine ge Conferenz mit dem Minister dts Auswärtigen. Gewiß ist, daß inzwischen die Operationen in Syrien mit erneuerter Thatigkeit betrieben werden sollen. Heute ist Sitzung des Di­vans; alle Mitglieder werden anwesend seyn, um die wichtige Tagcsfrage reiflich zu erwägen.

Italien.

(Bon der italienischen Gränze, 20. Oktober.) Der König beider Sicilien hat Befehle zu ansehnlicher Vermehrung der Land- und Seemacht ertheilt, so wie auch die Befestigung der Küstenforts anbefohlen. Man sagt, diese Vorkehrungen feyen vorzugsweise gegen England gerichtet, obwohl Neapel im Fall eines Krieges neutral zu bleiben beschlossen hat. Am 6 . Okt. ist der König abermals von Neapel nach Palermo ab- grgangen. Statt des General-Lieutenant Tschudi ist der Feld­marschall Majo, Herzog von St. Pietro, zum Eommandanten d« etwa 10,000 Mann starken Militärmacht in Sicilien er­nannt worden. Diese Wahl hat nicht den freudigsten Eindruck gemacht, da der Name des Herzogs im Wolke keinen guten Klang hat. (Köln. Ztg.)

Großbritannien.

(London, 24. Okt.) Die Nachricht von der Abdankung des Ministeriums ThierS ist gestern Abend hier angelangt, und wird heute von dm Blättern beider Parteien besprochen, welche fast alle darin einstimmig sind, daß sie in diesem Ereigniß eine sichere Borbedeutung der ungetrübten Erhaltung des Friedens von Europa erblicken. Hr. ThierS wird größrentheilS hart mit­genommen, und als künftiger Verfechter der Kriegspartei in der Kammer betrachtet. DieTimdS" ist überzeugt, daß weder Marschall Soult. noch Hr. Guizot geneigt seyen, sich mit Eng­land in Krieg rinzulassen.

Frankreich.

-f (Paris, 27. Oktober. Privatcorrespondenz.) Das Journal des Debets * beschuldigt das Ministerium vorn 4 . Marz, die gegenwärtige Krisis herbeigeführt zu haben; auf dieses Kabinet allein falle die Verantwortlichkeit. Die conser- vativen Journale bieten seit einigen Tagen alles auf, dem Pu­blikum darzulegen. daß Hr. ThierS aus Scheu vor dem Resul­tate der Adresse - Discuffion im voraus seinen Rücktritt für den Augenblick der Eröffnung der Kammern vorbereitet habe. Der Temps" bemerkt diesen Morgen, eS sey die Rede davon, das Ministerium vour 1. März mit Ausscheidung eines oder zweier Mitglieder und mit Beiziehung des Hrn. Guizot fortbestchen zu lassen. Eine solche Cvmbinatton wäre aber nicht wohl wahr­scheinlich. Schon lange Zeit wird darauf hingearbeitet, dem Hrn. Thiers für die Zukunft jede Rückkehr in daS Kabinet abzuschneiden.

In Kurzem soll hier ein neues Journal erscheinen unter dein Titelder Frieden." Es wird von dem Ex-St. Simonisten Olinde RodrigueS redigirt werden.

Der Erzbischof von Paris, Hr. dAffre, bl findet sich seit eini­gen Tagen unwohl. Doch bietet fiin Zustand keine Gefahr dar, und man hofft eine baldige Wiederherstellung.

Nach demTcmpS" hat Admiral Dupei', in der Voraus­sicht der Möglichkeit seines Eintrittes in das Ministerium, die Vorbereitungen zu seiner Abreise nach Toulon abbcstellen lassen.

DerCourrier francaiS" berichtet:Die russische Botschaft widerspricht förmlich der Nachricht, welche wir von der Abfahrt der russischen Flotte (in den näinlichen Ausdrücken, wie daS Morning - Chronicle" vom 24. Okt.) gegeben habe». Wenn

wir gut unterrichtet sind, so hat Hr. v. Pahlen es anerkannt, daß die kaiserl. Regierung init der Organisation der baltischen Flott« beschäftigt fly; doch wird diese Flotte zu Reval über­wintern."

DerToulonnaiS" theilt daS in Toulon wieder umlaufende Gerücht mit, die franz. Levante-Flotte sey nach Frankreich zu- rückbeschieden wordm; sie werde im Hafen von Toulon oder in kurzer Entfernung davon stationirt werden.

Holland.

(Amsterdam, 27. Okt.) Jntegr. 40; 5pCt. Seit. 94'(»; Kanf. 21 5 | 8 ; 4 l / a p(5f. Synd. 84 l /i; 3 l hp&. 70 3 / 8 ; Ard. 17 7 |u; ruff. Jnscr. 67; 5pCt. ö'sterr. Met. 100'< 4 .

Bloß in Jntegr. hatte der Handel einige Lebhaftigkeit. Die Preise variirten seit gestern beinah« gar nicht. Spanische waren in Folge einiger Einkäufe für .belgische Rechnung etwa 1 U ü 0 höher, als gestern. (Letzte Preise 5 Uhr.) Jntegr. 49aMie; üpCt. Cert. 94'. 4 ; Kans. 21 5 / 8 ; Ard. 17 7 /i«. (Handlöbl.)

Se. königl. Hoheit der Prinz Friedrich der Niederlande ist am 24. d. nach dem 800 abgereist. Der StaatSrath hat heute wieder eine Sitzung gehalten, und zwar, wie man ver­nimmt, zum zweiten Male in Betreff der finanziellen Entwürfe,

Belgien.

(Brüssel, 27. Okt.) Der General Willmar, Botschafter Belgiens beim preußischen Hose, ist gestern von Berlin wieder hier angekoinmen.

(Ostende, 25. Okt.) Die Bewaffnung unseres Platzes wird mit der größten Thäiigkeit fortgefitzt; 3 oder 4 Bollwerke, die auf das Meer ausgehcn, sind schon bewaffnet. Man spricht von einer Verstärkung der Garnison. Täglich kommen eine große Anzahl Wagen mit Engländern durch unsere Stadt, die sich entweder über Calais oder mit den Dampfschiffen unserS HafenS nach England begeben.

DaS Zuchtpolrzei-Gericht zu Antwerpen hat beschlossen, seine Debatten in flammä'ndischer Sprache zu führen, wie dieS schon lange zu Gent geschieht.

Schweiz.

(Zürich, 26. Okt.) In den Regierungskreism zu Bern soll vor dem vorörtlichen Beschlüsse, die Militärbehörde zu be­rufen, davon die Rede gewesen seyn, dem Vorort zur Sicher­stellung der Gränzstände gegen einen Handstreich Vorschläge zu machen. Zwei Berner Blätter reden auch von vertraulichen Er­öffnungen für den Fall eines Krieges.

Am 23. hat der Kirchenrath endlich die Suspension deS Hrn. Pfarrer Tobler aufgehoben; wie es heißt, nach mehrstün­digem Kampfe. Sehr charakteristisch wäre der Umstand, der erzählt wird, daß vorzüglich die weltlichen Mitglieder deS Kir- chenrathS mit großem Eifer die Aufhebung bekämpft haben, und daß eS die geistlichen Mitglieder gewesen, welche die Erklärung, wie sie nun gegeben worden, genügend gefunden haben. Dieselbe lautet:Ich erkläre, daß eS nie in meiner Absicht gelegen, ir­gend Jemanden in seinem Glauben zu argem, und daß ich eS bedauere, wenn es dennoch geschehen ist. Ich erkläre, daß ich in meiner amtlichen und bürgerlichen Stellung die Würde mei­nes Berufes stelS gewissenhaft im Auge behalten, meinem Sy- nodalgelübve jederzeit nachleben, und überhaupt den Christen­glauben, gemäß den auch mir heiligen Bibelschriftm, durch Wort und Vorbild zu mehren trachten werde."

(Bern.) Hr. Stockmar ist nach der Schweiz znrückgekom- men, wahrscheinlich um Kolonisten zu holen.

Deutschland.

(Berlin, 25. Okrbr.) Es geht nichts Großes und Freu­diges durch die Welt, das nicht auch seine kleinen Mängel an sich trüge, oder seine Nachwehen zurückließe. Da stellen sich denn auch in Folge der nun verrauschten Feierlichkeiten solche kleinere und größere Unvollkommenheiten des Menschlichen als lästige Nachzügler dar. So hat der ursprünglich auf 6000 Thlr. angeschlagene Anbau am Opernhause die alte Eigenthümlichkeit aller Baukostenüberschläge geltend gemacht und sich, genau beim Licht besehen, auf das Doppelte des Anschlages erhoben. Weil die Stadt mit der Ritterschaft hier als Festgeber des DinerS parlicipiren muß, so steriert sie daS Drittheil mit 4000 Thlrn.