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«ent» Jnftrtnte des SenckenbergianmnS.

der" Eingangshalle des Senckenber^ischen Museums an der Bleichstruße ist für die-nächsten Wockcn ei» Modell der au d er V i k tvri n°A lt e c n cp I a ii t c n n c n c it Institute d e -S S e u ck e u p e r g i a » ii nt s enügestellt. Das Modell ist nach de» Plänen unserer Nathausdauincister von Hoven und Neye r ,nigefertigt, die auch die wissen­schaftlichen Institute an der Viktoria-Allee genni fam bauen werden, lind zwar ist Baurar Nchcr die AnSsührimi des Museums der Eenekenbergischen Natnrsorschendeu Gesellschaft und des AuditoricngebüudeS der Füge!scheu Sli tnng über­tragen, während Bnural von Hoven die Neudauien des Physikalischen Vereins und der Senckcnbergischeu Bibliothek ausführen wird. Das ausgestellte Modell, INI Maßstaö 1 :100, gibt ein anschauliches Bi-d von der stattlichen Gruppe von Bauten, die an der Bütoria-Allse errichtet werden sollen ; und von denen das naturhistoriscyc Museum mit seinem 1 Mnuerwcrk bereits über den Erdboden, emporragt. Während bas PnNstkalisch-chennschc Jnstitn.t mit seiner Sternwarte an den Kettcnhofweg und das Bibliotheksgeciiude an die Ecke j der Jvrücmsteaße und der -Viktoria-'Lllce zu liegen kommt, schließt sich da-; Lliiditvriengebljndc der Jügelscheu Stiftung an der Iordanstraße westlich an die Bibliothek an. Sie Atitte der Front an der Viktoria-Allee nimmt das Ätuseum der Senckeilbergischcn Natnrsorschenden Gesellschaft ein, das durch Arkadcneängc mit den lllachbarbanten verbunden ist. Für die Architektur der sämtliche.! Institute hat offenbar in pietätvoller Weise der Stil der allen Senckenbergischen Bauten als Vorbild gedient. So heimelt nnS namentlich der Uhrturm a» der Bibliothek an, er ist üein^M^- llh.turm am Bürger- Hospital genau nuchgcüilüek, bei Khsen Vollendung bekanntlich S e n ck cii berg durch einen unglücklichen Sturz in die Diese am 16. November 177p seinen Duo gesunden hat. Die Besichtigung des künstlerisch au-rgesnhrtcn Modells wird für jeden Frankfurter, dem die weitere Entwickelung unserer be­rühmten naturwisseuschastlichen Institute am Herzen liegt, von großem Interesse sei». Ist.

Ludwig Neh er ausgeführt; das Gebäude des Physikalischen ' Vereins und die Senckenberg-Biblioihek hat Baurat Franz von Hoven entworfen.

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Lurch Vcrbinoungslüren und Arkaden sind alle vier Gebäude unter sich zugänglich gemacht, sodaß die Schüler der Akademie durch die Bibliothek nach dem Museum und von hier nach dem Physikalischen Verein gelangen können und umgekchrt.' Alle Gebäude werden cinheillich im alten Frankfurter Barrokstil in weiß geflammtem rotem Sandstein ausgeführt.

Durch die Grundsteinlegungsfeier am 15. Mai hat die

Zie Neubauten wissenschaftlicher Institute an der Viktoria-Allee.

(Bergl. Bild auf Seite 10.)

Am 18. August vorigen Jahres kam der Vertrag zwischen der Stadtgemeinde und der Dr. Senckenbergi- s ch e n Stiftungs-Administration zustande, wo­nach das jetzige Gelände am Eschenheimer Turm der Stadt zu­fällt, während die Administration den Platz zwischen Viktoria- Allee und Bockenheimer Gemarkungsgrenze, Kettenhofweg und Jordanstraße unter der Bezeichnung:Gelände der Dr. Senckenberg-Stiftung an der Viktoria-Allee" erhielt.

Dieses Gelände wurde in vier Bauplätze, den Größen und Bedürfnissen der hierauf zu errichicnden Gebäude entsprechend, aufgeleilt, die, wenn notwendig, in späteren Jahren reichliche Erweiterungen nach Westen erhalten können. Die Aufteilung des Geländes ist jedoch nur Formsache, da die Grenzen nicht eingezäunt werden sollen.

Der Administralion, deren Vorsitzender Geheimrat Schmidt- ! Metzler ist, unterstehen 'die Bauten: Senckenberg- \ Museum an der Viktoria - Allee, Senckenberg»

^ Bibliothek an der Ecke Viktoria-Allee und Jordanstraße und P h y s i k a l i s ch e r V e r e i n an der Ecke Viktoria-Allee und Kettenhofweg; doch haben die Institute je eine besondere selbständige Verwaltung.

Das vierte Gebäude hat nun mit dem Senckcnberg-Stift nichts gemein, denn es wird durch die Administration der Christos-Jügel-Stistung, deren Vorsitz Oberbürgermeister Dr. Adickes führt, errichtet, und zwar als Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften, welches I Institut vorläufig in der Börsenstraße untergebracht ist. Dies Gebäude, sowie das Museum der Senckenbergischen natur­forschenden Gesellschaft, wird nach den Plänen des Baurats

Senckenbergische naturforschende Gesellschaft mit ihrem Mu­seumsneubau den Anfang zu dieser Gebäudegruppe gemacht. Die spezielle Bauleitung ist dem Architekten Stefan Simon übertragen. Von den einzelnen Arbeiten führen aus: Gebrüder Seeger Erd- und Maurerarbeiten, Holzmann u. Cie. Steinmetz» arbeiten, Trägerlieserung und Montage Wilhelm Brendel, Zimmerarbeiten Georg Grumbach, Dachdeckerarbeiten Ph.Vogt Sohn, Spenglerarbeiten Georg Knodt, armierte Betondecken (System Eggert) Buchheim u. Heister und die Heizungsanlage das Eisenwerk Kaiserslautern.

Auch die übrigen Bauten werden in kürzester Zeit entstehen und das Bild, das wir heute bringen, vervollständigen. Es ist nach dem gegenwärtig im alten Museum ausgestellten, kunstvoll gearbeiteten Modell gefertigt und zeigt den Blick, von der Viktoria-Allee gesehen. Der abgebildete Situations­plan gibt die Stellung und spätere Erweiterungen der Gebäude wieder. _

* Hermann Mumm von Schwarzenstein f.^Der ver­storbene Senior des Hauses Mumm von Schwarzenstein, dessen Beisetzung gestern erfolgte, ist einem Lemleiden erlegen, das am

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Samstag zu einem Schlaganiall führte And wenige Tage darauf den Tod des rüstigen Mannes im Gefolge halle. Wir geben heute das Porträt des Verstorbenen, dessen Wohttätigkeitssinn allgemein gerühmt wird, und der mehrfach durch Stistungen sich als Förderer von Kunst und Wisscnschast bewährte.