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Magistratssitzung vom 9. Dezember 1902

a. das städtische Krankenhaus durch den Bau weiterer Krankenräume und anderer An­lagen um 450 Betten vergrößert,

b. ein städisches hygienisches Institut mit Lebensmittel-Untersuchungsstelle errichtet,

a. wegen gemeinsamer Errichtung einer Anatonrie ans dem städtischen Grundstück mit der Administration des L>r. Sencken- berg'schen Instituts eine Vereinbarung getroffen und

2. durch Zusainmenivirken von Staat, Stadt und den im Bericht genannten Stiftungen auf den vorgetragenen Grundlagen eine Akademie für praktische Medizin" be­gründet werde,'

II. den Unterzeichneten gemischten Ausschuß mit Ausarbeitung der weiteren Vorlagen im Ein­vernehmen mit der Anstalts-Deputation be­auftragen, und

III. den hochherzigen Stiftern den Dank der Stadt Frankfurt a. M. für die bedeutsame Förderung der medizinischen Wissenschaft und der Für­sorge für die Kranken anssprechen.

Beschluß No. 2410.

,Es ist dieser Bericht nebst Uebersichtsplan,

R. v., der Stadtverordneten - Versammlung dem Anträge vorzulegen, zuzustimmen,

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1. mit einem städtischen Gesammtanfwand von 2,250,000 vfl-. vorbehaltlich der Spezial- bewillignng

a) das städtische Krankenhaus durch den Ban weiterer Krankenräume und anderer An­lagen um 450 Betten vergrößert,

bi ein städtisches hygienisches Institut mit Lebensmittel-Untersuchungsstelle errichtet,

c) wegen gemeinsamer Errichtung einer Ana­tomie aus dem städtischen Gelände mit der Administration des Dr. Senckenberg'schen Instituts eine Vereinbarung getroffen und

2. durch Zusammenwirken von Staat, Stadt und den im Bericht genannten Stiftungen auf den vorgetragenen Grundlagen eineAkademie für praktische Medizin" begründet,

3. dem gemischten Ausschuß, im Einvernehmen mit der Anstalts-Deputation, die Ausarbeitung der weiteren Vorlagen übertragen,

4. den hochherzigen Stiftern für die bedeutsame Förderung der medizinischen Wissenschaft und der Krankenfürsorge der Dank der städtischen Behörden ausgesprochen werde."

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Bericht des Tiefban^Amts vom 21. Noveyiber 1902, Herstellung der veränderten Straßen um das nejue Rathhaus betr.

Aula g en «nicht^nitabgedruckt).

1 Kosteuvoran^lag.

Nachdem der Rathhaus-Neubau so weit vorge­schritten ist, daß/das neue Gebäude voraussichtlich schon im kommenden Sommer bezogen werden kann, muß die Herstellung der hierbei in Betracht kommen­den neuen bezw. zu verändernden Straßeuzüge un­verzüglich in die Wege geleitet werden'. Es handelt sich hierbei, abgesehen von den nöthig werdenden neuen Fußsteigen, welche Ecmentpla'ttenbelag er­halten sollen, hauptsächlich um die Asphaltirung der Bethmannsträße zwischen Buchgasse und ^anls- platz, der neuen Vchrbindnngsstraße zioischen Panls- platz und der verlängerten Münzgasse, und der Bnchgasse zioischen Wünzgasse und Bethmannstraße. Die Buchgaffe ka»F zivar noch nicht in ihrer flncht- linienmäßigen Bvite hergestellt werden/ da die Niederlegung des/Bethmann'schen Gebäirdes in ab­sehbarer Zeit iOhl kaum zu erwarten ist. Wir halten aber K'otzdem die Asphaltirung dieses Straßentheils Fchon jetzt für umsomehr angezeigt, als für die cOgrenzenden städtischen Büreanx die Herstellung emer geräuschlosen Fahrbahn sehr er- ivünscht ist Und die auszusührende Fahrbahn schon jetzt so hergestellt werden kann, daß ein Wieder- anfbruch derselben bei der späteren fluchtlinien­mäßigen Verbreiterung des Straßentheils nicht nothwendig ivird.

Für die verlängerte, vorläusig auch noch nicht fluchtlinienmäßig freigelegte Münzgasse ist vorerst ' " m breiter Fahrbahnpflasterstreifest vorgesehen

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worden, welcher zunächst die Verbindung zwischen der alten Münzgaffe und Limpnrgerg^se für Fuhr­werke vermitteln kann.

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