den fossilen Cephalopoden begonnen hat. Besonders zu begrüssen ist es, dass Lehrer FLOTENMEYER den Sek- tionär Prof. RICHTER durch die Präparation des fort­während neueingehenden Materials tatkräftig unter­stützt und entlastet.

Zu diesen Mitarbeit^ der geologischen Abteilung kommen zwei aus unserem. Geol ogi schen Insti­tut hervorgegangene geologisch geschulte Akademiker, Dr. WEITZEL und Dr*. RUNZHEIMER, von denen der erste die wissenschaftliche Durcharbeitung unseres sehr reichen Materials an fossilen Fischen, der zweite im unmittelbaren Anschluss an seine Doktorarbeitj das Studium devonischer Faunen übernommen hat. Durch die genannten Herren werden Prof. RICHTER und seine Frau, deren erfolgreiche Arbeit unserem Museum nun schon lange Jahre zu gute kommt, besonders gefördert.

Durch das Entgegenkommen von Geh. Rat Dr.

A. von WEINBERG und OSCAR F. OPPENHEIMER konnten eine Anzahl seltener grosser Schaustücke , ein Reptil und mehrere Fische von Solnhofen, angekauft werden, über die noch besonders in unserer Zeitschrift be­richtet werden wird. Mächtige Schachtelhalme kamen von der Firma Philipp HOLZMANN A. G. als Geschenk.

Am bedeutendsten aber ist der Zuwachs der Sammlungen _ durch üie Arbeiten der Doktoranden unseres Geologisch- Paläontologisehen Instituts und durch eine Reihe von Exkursionen, auf denen gleichfalls fleissig gesammelt wurde.

Di-e Sammlung rätselhafter Versteinerungen wächst weiter und soll demnächst einmal in der Schau­sammlung ausgestellt werden, um Allen zu zeigen, wie reizvoll die Enträtselung derartiger Fragen ist, und wie es Jedem möglich ist,

daran mitzuarbeiten.