Zwei grosse Jurafische, Geschenke der Herren OSKAR

F. OPPENHEIMER und Geh. Rat v. WEINBERG stammen

aus dem lithographischen Plattenkalk von Langenalt-

heim hei Solnhofen. Beide Fische ergaben einige

neue Feststellungen anatomischer Einzelheiten. Sie

sind für uns ausserdem noch besonders wertvoll,

weil sie unsere recht gute Sammlung der Jurafische r

um zwei weitere Stücke ergänzen. Den Ankauf grosser Sandsteinplatten mit Resten von molchartigen Tieren, den sogenannten Stegocephalen, ermöglichte uns Dr.

HUGO GREFFENIUS. Sie stammen von Kappel bei Villin- gen im badischen Schwarzwald, wo eine überaus reiche Fundstelle vom Freiburger geologischen Institut ausge­beutet wurde. Zwei Schädel und vier Unterkiefer, prächtige Stücke des massiven Brustgürtels, der viel mehr Panzer als Angelpunkt der Vordergliedmassen zu sein scheint, lässt einigermassen das plumpe Tier erkennen, das in den ausgedehnten Sumpf- und Flussge­bieten der Triaszeit lebte.- Dr. h. c. HERMANN

WEIL stiftete zum Ankauf paläontologisch er Objekte 500 Mark.

Die Fortsetzung der Arbeiten in der mine­ralogischen Abteilung: die Katalogisierung der Samm­lungsobjekte und systematische Ordnung wurde durch die Stiftung von Geh. Rat. von WEINBERG ermöglicht, die die Weiterbeschäftigung der Hilfskraft erlaubte.

Der Bericht zeigt, dass unser Museum zwar schwer zu kämpfen hat, aber trotz aller Schwierig­keiten eifrig bestrebt ist, vorwärts zu kommen, dass es in der Hauptsache aber immer noch eun Mitteln fehlt, um die so ^ringend nötigen Arbeitskräfte einzustellen. Dankbar sind wir der Stadt für» die