ein Auskommen fast unmöglich gewesen wäre. Die Gesell­schaft spricht allen, die ihr zu Hülfe gekommen sind, den wärmsten Dank aus.

Aus der Direktion hatten Ende 1921 satzungsgemäss der II. Direktor Geheimrat Gaebler und der II. Lehrift- füherer Dr. R. RICHTER auszuscheiden. An ihre Stelle traten Dr. A. JASSCY und ADOLF MELBER.

Trotz der Erhöhung des Eintrittsgeldes in das Museum stieg der Besuch von 59072 in Jahre 1920 auf 68225 im Jahre 1921. Zu unserer besonderen Freude be­suchten nicht weniger als 347 Schulklassen mit fast 10000 Schülern unter Führung ihrer Lehre.r das Museum, das den Schulen zu allen Besuchsstunden freien Eintritt gewährt.

Am 2. Mai fand im -pestsaal des Museums die Eröffnung der Akademie der Arbeit statt, im August tagte die kaläontologische Gesellschaft, im Oktober die Schopen­hauer-Gesellschaft in unseren Räumen.

Der Sammlungszuwachs war trotz aller Schwierig­keiten ausserordentlich gross. Von besonders wertvollen Erwerbungen möge die ROEWERsche 0pi1ioniden-Sammlung mit ihren hunderten von Typen als Geschenk von Geh. R. v. PASSAVANT-GONTARD zuerst erwähnt werden. Die Insekten- Sammlung erfuhr durch die weltberühmte SEITZsehe Scjimetter- 1ingssammlung, ferner durch die Pfitznersche Sammlung und die Sammlung ANDRES, die besonders reich an egyptischen Insekten ist^ und uns von Konsul Dr. K. KOT^BERG ge­schenkt wurde, eine shr starke Vermehrung. Erfreulicher­weise stelle unser Mitglied G. SANDER einen grösseren Betrag y

zur Herstellung einiger Sammlungsschränken zur Verfügung. Die Säugetiersammlung wurde durch einen prachtvollen Takin als Geschenk unseres Mitgliedes H. WEINSCHENK und durch eine Anzahl Antilopen als Geschenke von Dr. A. L0TTCHIUS und Dr. E. REUNING vermehrt. Gegen Ende des Jahres erhielt diese Abteilung einen besonders grossen Zuwachs durch die berühmte Sammlung Schillings, die

uns durch Schenkungen von Geh.Rat R.vonPASSAVANT R.