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auf chemisch-biologischem Wege« gemacht. Eine dem Wunsche des Stifters entsprechend ausgearbeitete Geschäftsordnung für die Verwendung des Kapitals und der Zinsen, ist aufgestellt worden. Danach ist die Gesellschaft in der Lage, um Studien in der bezeichneten Richtung anzuregen und zu för­dern, für die nächste Zeit folgende Mittel aus dieser Stiftung zur Verfügung zu stellen.

1. ) Zum 1. September 1920 ist zum ersten- male ein Preis von 15 000 Mark für eine vorzüg­liche Arbeit über biochemische Ursachen bösarti­ger Geschwülste ausgeschrieben worden. Die Preis­verleihung findet am 22. November 1920, dem Stiftungstage der Gesellschaft, statt.

2. ) Vom 1. September 1918 ab, können an einen oder mehrere Forscher, die mit aussichtsvol­len Untersuchungen im Sinne des Preisausschrei­bens beschäftigt sind, jährlich bis zu 5000 Mark als Beitrag zu den Kosten der Materialbeschaffung, des Aufenthaltes an biologischen Stationen usw. vergeben werden.

Dr.Löw Beer sei auch an dieser Stelle für diese hochherzige Stiftung der wärmste Dank der Ge­sellschaft ausgesprochen.

In dankenswerter Weise hat das am 21. Juni 1917 verstorbene bei tragende Mitglied Georg Hertzog der Gesellschaft ein Vermächtnis von 40 000 Mark hinterlassen, das zur Abtragung der Schulden die­nen soll, die durch den Erweiterungsbau unsers Mu-