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weil sie einen grundsätzlichen, schweren Eingriff in die Vorwärtsarbeit des Museums darstellt, die Etats d er einzel­nen Museumsabteilungen: Zoologie. Geologie-Paläontologie und ^ Mineralogie : Für 1931/32 ist für Ankäufe irgendwelcher Art

für die Sammlungen kein Geld vorhanden. Es sind lediglich eingesetzt worden M. 1500 für Zubereitung und Auf­bewahrung für die Zoologie und 500 Mark für die Geologische Abteilung.

Die Forschungsanstalt Wilhelmshaven braucht einen Etat von mindestens 5000 Mark , wobei keinerlei Anschaffungen gemacht werden können. Trotzdem sind nur 2500 Mark eingesetzt worden. Der notwendige Rest soll durch Verkäufe von Gipsab­güssen aus der paläontologischen Abteilung gedeckt werden, falls es nicht gelingen sollte, wie bisher, Mittel von der Abraham Lincoln Stiftung und der Forschungsgemeinschaft der deutschen Wissenschaft zu bekommen.

Der Betrag von 1500 Mark für Zubereitung und Auf­bewahrung in den zoologischen Sammlungen wurde auf dringende Bitte von Geheimrat zur Strassen in dieser Höhe eingesetzt.

-Profj^Marx betont ausdrücklich, dass dieser Betrag ausschliesslich für Zubereitung und Aufbe­wa hrung verwendet werden darf, da in dieser Notzeit ein An­kauf nicht in Frage kommen dürfe.

Nach Einsetzen dieser 1500 Mark stehen also den vermutlichen (optimistisch geschätzten) Einnahmen von M. 163 000.- Ausgaben in Höhe von M. 194 000 gegenüber .

Prof. DREVERMANN bemerkt zu dem Voranschlag, dass es um das Leben der Gesellschaft geht , und dass man sich bei einer solchen Lage fragt, ob es nicht klüger gewesen wäre, nach dem Kriege, wie andere Institute, städtisch zu werden. Bei den geradezu phantastischen Werten, die unsdr Museum mit seinem Inhalt präsentiert, würde wohl kein Stadtkämmerer das