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Frof. Dr. L. R. GROTE wird zum arbeitenden Mitglied gewählt.
4. Vermach t n i
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Der Erbauer unseres Museums, Baurat NEHER und seine Frau haben letztwillig eine Handschrift GOETHE’s vermacht, die »Frankfurts grösster Sohn dereinst meinem Grossvater, dem grossherzoglich Weimarischen Oberbaudirektor COUDRAY ins Stammbuch geschrieben hat und den ich als Familienschatz; in meinem Hause bewahret
»Zum Beginnen, zum Vollenden Zirckel,Bley und Winckel-
wage;
Alles stockt und starrt in Händen, leuchtet nicht der
Stern dem Tage».
Baurat NEHER hat den gleichen Spruch bei der Grundsteinlegung unseres Museums zu seinen drei Hammerschlägen ausgesprochen. - Durch ein Versehen hat Frau NEHER nach dem
Tode ihres Mannes sämtliche Goethereliquien der Familie dem hiesigen Goethemuseum vermacht; das Hochstift hat aber bei der ganz einwandfreien Rechtslage auf einen Brief von Justiz, rat BERG hin zu unseren Gunsten auf das wertvolle Blatt verzichtet. Der Direktor des GOETHE—Museums Prof. Dr.
BEUTLER wird das Blatt demnächst unserer Gesellschaft persör. -
lieh übergeben.
Der Jügelstiftung ist aus dem gleichen Nachlass ein Ölgemälde LUDWIG NEHER’s zugefallen. Der Magistrat regt an, dies Oelgemälde als Leihgabe der Jügelstiftung an geeigneter Stelle im Museum aufzuheben.
5. Zoologische Sammlung
Der Bruder des im Januar verstorbenen Dr. med. F . RIS in Rheinau , Schweiz, hat dem Museum ein besonders wertvolles Vermächtnis angekündigt: Sein Bruder hat letztwillig seine berühmte Sammlung von Libellen der ganzen Erde mit
seiner Bibliothek und seinen handschriftlichen Dokumenten
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