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Wiesbadens ist es nicht möglich, Vertretung zu senden.

Regierungsrat Dr. VOEICKER-Schlaehtensee hei Berlin schenkte das Ölbild des Mitstifters der Gesellschaft:

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Handlungsgehilfen und Beamten ermöglichen soll, in seinen Mußestunden naturwissenschaftliche Kenntnisse zu erwerben und ein Verständnis für das Wirken und Schaffen der Natur und seine große Bedeutung für unser ganzes Kulturleben zu gewinnen.

Wir werden auf diese Bestrebungen noch zurückkommen. Heute wendet sich die Gesellschaft in einem Aufruf an die breite Öffentlichkeit, besonders an die wohlhabenden Kreise un­serer Stadt mit der Bitte, ihr die zur Verwirklichung ihrer großen Pläne erforderlichen Mittel zu beschaffen. Es handelt sich um Beschaffung der Mittel zur Aufstellung zahlreicher neuer Schauschränke für den 1915 ausgeführten Erweiterungsbau des Museums, deren Anfertigung bei den gegenwärtigen Löhnen und enormen Materialpreisen allein schon viele Hunderttausende ver­schlingen. Es handelt sich vor allem aber auch um eine wesent­liche Erhöhung des Betriebskapitals zur Anstellung von weiteren Präparatoren und von zahlreichen Handwerkern der verschieden­sten Art zwecks Bearbeitung und Aufstellung des vorhandenen reichen Anschauungsmaterials und Herstellung einer Schausamm­lung, die eine vollständige Übersicht über die Gebilde der be­lebten Natur gibt.

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Rheinisch-Westfälische Zeitung. 182. Jahrg. Nr. 198. 7. März 1919, III. Ausgabe

Eine naturwissenschaftliche Volksbildungsstätte

Aus Frankfurt a. M. schreibt man uns: Die Senckenbergische Naturforschende Gesellschaft, eine der großartigsten Schöpfun­gen Frankfurter deutschen Bürgersinns, tritt mit einem groß­zügigen Plan an die Öffentlichkeit, ihr naturwissenschaftliches Museum weiterhin nicht wie bisher im wesentlichen nur wissen­schaftlichen Bedürfnissen zur Verfügung zu stellen, sondern zu­gleich zu einer Volksbildungsstätte großen Stils zu machen. Die öffentlichen Besuchsstunden sollen wesentlich erweitert werden, an Sonntagen soll das Museum von vormittags 9 Uhr bis zur Dunkelheit geöffnet sein. Es ist beabsichtigt, regelmäßige Füh­rungen durch die einzelnen Abteilungen der Schausammlungen,

Anteilseheine ist das übliche Zirkular an die Besitzer der Darlehensseheine versandt worden.