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Schritte zur

Ziel, ihr Senckenbergisches Museum zu einer Volksbildungsstätte vorbildlicher Art auszugestalten. In einem Aufruf wendet sich die Gesellschaft an die breite Öffentlichkeit. Sie verspricht, ihr Werk innerhalb 10 Jahren zu vollenden, sobald ihr die notwen­digen großen Mittel nach vorsichtiger Berechnung mehrere Millionen zur Verfügung gestellt werden. Es handelt sich um die Schaffung einer naturgeschichtlichen Volks­schule mit unentgeltlichen Lehrkursen in sämtlichen Fächern der Naturgeschichte für alle Kreise der Bevölkerung, um die Schaffung eines Werkes, dessen Einfluß und Bedeutung in un­serem ganzen Geistesleben nicht hoch genug eingeschätzt wer­den kann. Daß die Senckenbergische Naturforschende Gesell­schaft gerade im jetzigen Augenblick sich an die Lösung einer solchen Biesenaufgabe heranwagt, beweist das volle und klare Verständnis der in ihr tätigen Männer für die neuen Bedürfnisse unserer Zeit, für die wachsende Sehnsucht immer breiterer Mas­sen des deutschen Volkes, ein zusammenhängendes Bild vom Schaffen und Wirken der Natur zu gewinnen.

Unser Senckenbergisches Museum ist eine Lieblingsschöp­fung der Frankfurter Bürgerschaft. Sie wird auch jetzt der Ge­sellschaft die Mittel nicht vorenthalten, ein Werk zu schaffen, das ganz Frankfurt zum bleibenden Buhme gereichen soll!

Volksstimme. 30 Jahrg. Nr. 52, 3. März 1919, Beilage

Eine Frankfurter Volksschule für Naturgeschichte

Bei der Jahrhundertfeier der Senckenbergischen Naturfor­schenden Gesellschaft im November 1917 haben die Abgeordneten Oeser, Dr. Quarck u. a. auf die neuen großen Aufgaben hin­gewiesen, die der Gesellschaft als der gegebenen Trägerin der Volksbildungsbestrebungen auf naturgeschichtlichem Gebiete har­ren. Mit aller Macht sucht die Gesellschaft, die damals ange­zeigten Ziele zu erreichen, und hat inzwischen ein umfassendes Urogramm ausgearbeitet, das nunmehr die Öffentlichkeit beschäf­tigt. Geplant ist, der alten Forschungsgesellschaft eine natur­geschichtliche Volksschule anzugliedern, die es auch dem bildungsbedürftigen Arbeiter, dem kleinen Handwerker.

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ben vom 6. Februar

prinzipiell mit dem von der S.N.G. vorgelegten Vertragsentwurf einverstanden erklärt. Die vertragliche Festlegung soll nach