In einem weiteren Schreiben vom 29.8.17 gibt Dr. von MEYER die Anregung, falls sich spater einmal das Stiftungskapi­tal beträchtlich erhöht haben sollte, aus dem »Fond des GEORG-HERMANN-VON-MEYER-PREISES» jungen talentierten For­schern, die nicht an einem Staatsinstitut mit Staatsmitteln arbeiten können, einen Beitrag zu speziellen Arbeiten zu geben.

Am 1. September hat Dr. von MEYER M. 2000.- dem Konto der Gesellschaft bei der Frankfurter Bank uberwiesen.

Die Verwaltung nimmt die hochherzige Stiftung, die dem Andenken eines der bedeutendsten Mitglieder der Gesell­schaft gewidmet ist, mit grösster Freude und herzlichem Dank an und verpflichtet sich zur Innehaltung der von dem Stifter getroffenen Bestimmungen. Die Anregung Dr. von MEYERs vom 29. 8. 17 wird zur Kenntnis genommen, eine Abschrift des Stiftungsbriefes vom 16.8.17 dem Sitzungs­bericht beigefügt.

§ 14

Jubiläumsgabe

Die Herren ASKENASY, GANS, HALLGARTEN, HAUCK- von METZLER, KLOTZ, LOTICHIUS, von METZLER, NESTLE,

QUINCKE, SIEBERT und von WEINBERG haben sich entschlos- den, anlässlich der Jahrhundertfeier ihre Darlehensschei- ne vom Jahre 1914 der Senckenbergisehen Gesellschaft als Jubiläumsgabe zurückzugeben, und haben in einem Aufruf die übrigen Besitzer von Schuldscheinen aufgefordert, das gleiche zu tun. Daraufhin sind bereits Darlehensscheine im Wert von M. 79 000. bei den hiesigen Banken: DEUTSCHE BANK Filiale Frankfurt, GEORG HAUCK u. SOHN, B. METZLER seel. SOHN u., MITTELDEUTSCHE CREDITBANK niedergelegt worden.

Die Verwaltung nimmt von diesem grossherzigen Entschluss mit grösster Freude Kenntnis und spricht den anwesenden Unterzeichnern des Aufrufes ASKENASY, HAUCK-