getroffene Bildnis H. von MEYERs mit der Umschrift »GEORG- HERMANN-VON-MEYER-XVI.AUG.1815 1915» und auf der Rückseite die Eule als Symbol der Wissenschaft, umgeben von Lorbeer­zweigen, sowie die Aufschrift »SENCKENBERGISCHE»NATURF* GESELLSCHAFTFRANKFURT-A-MAIN-DEM VERDIENTEN FORSCHER» trägt.

Die Preismedaille soll erstmalig in Eisen bei der Jahrhundertfeier , sodann in Silber am 105. Geburtstage H.von MEYERS, am 16. August 1920, und später am gleichen Tage in jedem fünften Jahre einem hervorragenden Forscher auf dem Gebiet der Anatomie und ihren Grenzgebieten verliehen werden. Die Verleihung erfolgt nach den Vorschlägen eines wissen­schaftlichen Ausschusses auf Beschluss der durch den Stifter * erweiterten Direktion.

Der wissenschaftliche Ausschuss setzt sich zusammen aus den jeweiligen Inhabern des anatomischen Lehrstuhles der Universitäten Frankfurt a. M., Heidelberg, Berlin, Tübingen und Zürich.

Der Gesellschaft wird die Verpflichtung auferlegt, der Preismedaille eine Reihe auf GEORG HERMANN von MEYER bezüglicher Schriften beizugeben, den Preisträger in die Reihe der Korrespondierenden Mitglieder aufzunehmen und Sorge zu tragen, dass er in der Gesellschaft einen Vortrag aus dem Sondergebiet seiner Forschungen hält.

Zur Durchführung dieser Bestimmungen überweist Dr.

E. von MEYER der Gesellschaft eine Medaille in Eisen nebst den Prägestempeln, sowie den Betrag von 2000., aus dessen Zinsen die Kosten der Herstellung weiterer Medaillen bestrit­ten und dem Preisträger ein Honorar für seinen Vortrag aus­gezahlt werden soll.

Das Stiftungskapital des GEORG-HERMANN-VON-MEYER­PREISES ist getrennt von dem Vermögen der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft zu verwalten.