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führte, und empfiehlt der Verwaltung dringend, sieh so rasch als möglich über den Ankauf der Sammlung zu entscheiden, und dem Angebot von 70000 Mark zuzustimmen. Korn. Rat de NEUFVILLE schliesst sich diesem an und betont die ungeheure Bedeutung, !; die d*«s Sammlung für das Museum hat. Er würde es als einen |
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unwiderbringlichen Verlust ansehen, wenn diese Sammlung nicht in unser Museum käme. Der Vorsitzende führt auf die Frage, wie die Summe von 60000 Mark aufzubringen sei, aus, dass:
1. zur Verfügung stünden das A. WEIS’sehe'Vermächtnis. Hierzu sei zu bemerken, dass nach Auffassung der Direk- j tion, wozu sich allerdings der Konsulent Dr. H. GÜNTHER noch nicht geäussert habe, die Summe von 25000 Mark in bar, am
1. Januar 1914 (Todestag des Herrn WEIS) fällig gewesen sei, die Erben aber wegen des Kursverlustes die Wertpapiere zurzeit nicht lombardieren wollten. Die Direktion sei der Ansicht, dass die Gesellschaft hierauf keine Rücksicht zu nehmen habe und versuchen solle, die Summe hereinzubringen.
2. seien zur Verfügung das vorhin erwähnte Vermächtnis K00H im Betrage von 10000 Mark in 4% Frankfurter Obliga- i tionen von 1911, die zurzeit einen Wert von 9700 Mark haben.
3. die in Aussicht gestellten 10000 Mark des Herrn Korn. Rat de NEUFVILLE.
Wegen der noch fehlenden 25000 Mark, die aus dem laufenden Etat zu nehmen wären , müsste mit der Familie v. BERLEPSCH eine Vereinbarung getroffen werden. Der frühere Vortag habe gelautet: 25000 Mark bei Übernahme der Sammlung zu zahlen und den Rest bei einer entsprechenden Verzinsung allmählich abzutragen. Nach diesen Gesichtspunkten sei jetzt weiter zu Verhandeln.
Nach den bisherigen Äusserungen sei nunmehr die Grundlage für die endgültige Stellungnahme zum Ankauf der Sammlung gegeben, worauf, nachdem keine Einwendungen mehr gemacht werden, der Vorsitzende namens der Direktion