-74-
und wird dort das Ende des Krieges abwarten müssen. HEINLEIN soll einen Teil der Hausmeisterarbeiten übernehmen und auch im Museum schlafen.
3. Die Gebälter der im Felde stehenden Beamten sollen vorläufig ohne Kürzung weiter bezahlt werden.
§ 8
Vorträge und Vorlesungen:
1. Der Vorsitzende berichtet über die im Wintersemester 1914/15 in Aussicht genommenen Samstagsvorträge; es werden in der ersten Zeit alle 14 Tage, gegen Ende des Semesters alle 8 Tage, voraussichtlich Vorträge stattfinden.
2. In Abwesenheit von Prof, zur STRASSEN wird Dr. NICK mit der Abhaltung einer wöchentlich einstündigen zoologischen Vorlesung beauftragt.
§ 9
Mineralogie:
Infolge des Krieges konnte das Schreiben des Oberbürgermeisters Dr. ADICKES, vom 3. Juli 1914, in dem er mitteilt, dass Prof. Dr. BOEKE-Halle als Dozent für Mineralogie an der Universität in Aussicht genommen ist, erst heute der Verwaltung zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Die Verwal tung erklärt sich nachträglich mit dieser Berufung einverstanden .
Mineralogische Vorlesungen der Gese11 sch aft.
Prof. SCHA.UF sieht sich aus Gesundheitsrücksichten veranlasst, seine mineralogischen Vorlesungen bei der Gesellschaft niederzulegen. Die Direktion spricht Prof. SCHAUF für seine langjährige und erspriessliche Tätigkeit den wärmsten Dank aus. Als Nachfolger von Prof. SCHAUF schlägt die Direktion den an die Universität berufenen Mineralogen, Prof Dr. BOEKE vor, welcher in der Gesellschaft durch einen Vortrag »Uber die Bildung der Salzlagerstätten» schon bekannt ist. Prof. BOEKE wird für diese Vorlesungen M. 1000.-- im
i