auch Gruft Roeöigcr und Professor Marx staben sich ein großes Verdienst um die förüerung der Gesellschaft erworben.
Dr. de Sarg erwästnte in seiner Begrüßungsansprache, daß üie Ausstellung besonders auch dem Andenken der alten AerZte unserer Vaterstadt dienen soll, üie sich vor ?0 fastreu in Anlestnung an die Senckendergische Stiftung Zusammenschlossen, um im Sinne des Stifters durch gemeinsamen Erfastrungsaustausch und Forschung dem kranken Zu nützen, sich selbst wissenschaftlich weiter Zu bilden und an der öffentlichen Gesunüsteitspflege mitZuwirken, üie damals noch in istren Anfängen stand. Der am 3. November aus Antrag von Gustav Adolf Spieß gegründete Aerztliche Verein stat sich sastrZestntelang in Zweimal im Monat flatt- findenden Sitzungen den wissenschaftlichen und den Stanüessragen gewidmet, außerdem üie Mitglieder durch gesellige Veranstaltungen näster Zu bringen versucht. Neuerdings stat sich eine nur noch ausschließlich der Wissenschaft dienende Vereinigung als „frankfurter Medizinische Gesellschaft" gebildet.
Nnü so ist denn diese Bilüerschau so recht dazu angetan, Blicke ZurückZuwersen in mittelalterliche Leiten, wo der ArZt noch um Ansesten seines Standes und um Lutrauen Zu seiner Kunst ringen mußte; aber auch Hoffnungen nachZustängen, deren Erfüllung noch in der
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Sencbenberg^Dibliothek und Daturmuseum Senckenbsrg
Archiv: Senckenberg
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