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Samuel Christian Lucae, 1787 hier geboren, promo- inv.-No. 5. vierte 1808 in Tübingen, wurde 1809 als Arzt liier rezipiert,
1812 Privatdozent in Heidelberg und kurz darauf Professor der vergleichenden Anatomie und Physiologie an der medizinischen Spezialschule hierselbst. 1815 wurde er Professor der Pathologie und Therapie und Direktor der medizinischen Klinik in Marburg und starb daselbst 1821.
Sein Porträt schenkte der Stiftung sein Sohn, der hiesige Professor Christian Gustav Lucae, im Jahre 1851.
Das nächste Bild, ein Porträt unseres verehrten Herrn inv.-No. 56 . Geheimrat Weigert, schenkte im vergangenen Jahre die Künstlerin Fräulein Ottilie Rödersteiu der Stiftung mit dem Wunsche, daß es die Stätte der Thätigkeit des ausgezeichneten Forschers zieren möge.
Wir gehen über zu den
Porträts Frankfurter Persönlichkeiten.
In der obersten Reihe an der Hinterwand das dritte, vierte und fünfte Bild von links sind Porträts der Familie Itter.
Das erste darstellend: Antonius Itter, Sohn eines inv.-No. 58 . Pfarrers in Langen. 1611 geboren, wurde 1635 Präzeptor der zweiten Klasse des hiesigen Gymnasiums, 1656 Konrektor.
Er starb nach 60jähriger Lehrthätigkeit 1695.
Seine Ehefrau, die das zweite Bild darstellt, war eine inv.-N0.59. Tochter des hiesigen Okulisten und Bruchschneiders Lorenz Meyer. J t
Das dritte, der Sohn Johann Wilhelm, 1656 hier ge- inv.-No.60. boren, ward Advokat und starb 1691.
Die drei Bilder sind von dem geschickten hiesigen Porträtmaler H. Boss, 1685 beziehungsweise 1691, gemalt.
Das äußerste Bild in dieser Reihe an der Thiire, 1742 inv.-No. 68. von J. Diehl gemalt, stellt einen Johannes Siegner, Biei’- brauer dar. Es ist für Frankfurt deshalb von Interesse, weil er in der damaligen Tracht eines Bürgerfähnrichs abgebildet ist.
Hiob Ludolf, ein berühmter Sprachgelehrter, war 1624 inv.-No. et. zu Erfurt geboren, auf dessen Gymnasium und Universität er die erste Ausbildung erhielt, wobei sich an ihm großes philologisches Talent mit eisernem Fleiße gepaart bewährten. Er
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