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Arzt, wie als Bankier tkätig zu sein und zwar, wie uns überliefert wird, beides in gleich ausgezeichneter Weise.
Das Porträt, welches vielleicht schon früher einmal im Besitze der Stiftung gewesen ist, wenigstens erhielt Senckenberg im Jahre 1766 ein Bild dieses Arztes, das jedoch schon Stricker nicht mehr als vorhanden erwähnt, ist die jüngste dankenswerte Vermehrung unserer Sammlung. Es wurde der Stiftung in diesem Jahre durch Herrn Reichard-d’Orville von der Familie d’Orville in Michelstadt verehrt.
Die beiden nächsten Porträts sind die der Arzte Paulus von der Lahr, Vater und Sohn.
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! W mv.-No.29. Der ältere, Sohn eines hiesigen Handelsmannes, ist 1666 ' hier geboren. Er promovierte zu Leyden und war vom Jahre t 1689 bis 1711 hier thätig.
J r inv.-No.37. Sein Sohn Paulus, 1700 hier geboren, war hier Arzt von
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f / 1722 bis 1741.
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Über die Herkunft der Bilder ist nichts bekannt.
inv.-No.3o. Jacob Frederic du Fay, Sproß eines brabanter Adels-
geschlecktes, welches zur Zeit Albas aus Valenciennes hier einwanderte, ist 1671 hier geboren.
Nach Beendigung seiner Studien war er von 1698 bis 1725 hier als Arzt thätig.
Das Bild wurde von seiner Nichte Frau Maria Elisa- bethe de Neufville geb. de Bary 1767 Senckenberg geschenkt.
Aller Wahrscheinlichkeit nach ist das sehr schöne Porträt von Savoye gemalt.
inv.-No. 3i. Nicolaus Maximilian Wilhelmi, 1672 zu Langen- schwalbach geboren, studierte zu Marburg, Jena und Leyden.
Er promovierte in Leyden 1694 und wurde schon nach zwei
Jahren, also im Alter von 24 Jahren Leibmedicus des Grafen von Braunfels und Physicus Ordinarius. Drei Jahre später begleitet er längere Zeit den Landgrafen von Hessen-Rheinfels auf Reisen.
1710 zog er nach Frankfurt und ward hier ein Jahr später als Arzt aufgenommen. Er starb 1752.
Sein Bild wurde Senckenberg 1767 von dem nachmaligen Administrator der Stiftung Herrn Schubart, einem Schwiegersöhne Wilhelmi’s, für das medizinische Institut geschenkt.