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Inv.-No. Inv.-No. 6 .
Leider war der medizinischen Spezialschule nur ein kurzes Leben beschieden. Sie hörte mit dem Weggange ihres Beschützers des Fürsten Primas auf.
Die Geschichte der Stiftung teilte die Bildersammlung; in 1 Kriegsjahren wurden sie teilweise schwer beschädigt, man schaffte 1 sie auf die Böden des Hospitals, wo manche der jetzt aufgefundenen seit jener Zeit verblieben sein mochten. Aber auch Zuwendungen wurden ihr zu teil bis in die neueste Zeit, die Sie an den angebrachten Schildern erkennen mögen.
Werfen Sie nun zunächst einen weiteren Blick auf die Senckenbergischen Familieubilder, so haben Sie auf dem fünften inv.-N<r 5. Bild in der oberen Reihe unseren Stifter im Jahre 1748 von Hauck nach dem Tode seiner zweiten Frau und seines Söhncheus gemalt. Senckenberg selbst und andere sagen, daß sein Gesichtsausdruck ein trauriger sei, gegen seine sonst heitere Miene.
Die beiden nächsten sind die Porträts seiner ersten Frau.
Das zweite, unmittelbar nach deren Tode von Anton Sturm gemalt, hat offenbar Senckenberg nicht gefallen. Das erstere, entschieden besser ausgefallene, von Lippold wohl gemalt, ist allein in dem Verzeichnisse seiner Bilder erwähnt.
Das nächste, das seines Töchterchens, ist nach dessen inv.-No. 8 . Tode von Franz Lippold gemalt. ^
Das folgende Bild ist das Senckenbergs zweiter Frau, inv.-No geb. Mettingh, von der Hand Justus Junckers 1747 angefertigt.
Das letzte in der Reihe ist ein Porträt unseres Stifters inv.-No. 10. aus dem Jahre 1771, von dem Hanauer Tischbein gemalt. ——
Senckenberg selbst schreibt hierüber: X '
„1771 im Januar ließe mich abermal mahlen auf guter / 1 Freunde Antrieb, so von dem Herrn Geheimrath v. Barckhaus- Wiesenhütten von dem Maler August Willi. Tischbein.
Es war im Winter, item hatte ich einen starken Katarrh damals. Da ich stets mit dem Maler in seinem Quartier in der weisen Schlange, wo ich saß, disponirt und wir lustig waren, sagte er: Er wolle meine muntere Miene nehmen und die attra- pirte er auch. Ich ließ ihn seine Idee ausführen, wie er wollte.
Morgens zwischen 10 und 12 Uhr malte er mich, da ich nichts im Magen hatte. Schmeichelte nicht, so ich nicht werth. Da ich ihm den Rock freigelassen, gab er mir schwarzen Sammet dazu.“
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