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ein Zickzack bildete. Spottvögel sagten: er suche durch diesen abweichenden Schritt den abgeschiedenen Seelen aus dem Wege zu gehen, die ihn in gerader Linie wohl verfolgen möchten, und ahme diejenigen nach, die sich vor einem Krokodil fürchten. Doch aller dieser Scherz und manche lustige Nachrede verwandelte sich zuletzt in Ehrfurcht gegen ihn, als er seine ansehnliche Wohnung mit Hof, Garten und allem Zubehör auf der Eschenheimer Gasse zu einer medizinischen Stiftung widmete, wo neben der Anlage eines bloß für Frankfurter Bürger bestimmten Hospitals ein chemisches Laboratorium, eine ansehnliche Bibliothek und eine Wohnung für den Direktor eingerichtet ward, auf eine Weise, deren keine Akademie sich hätte schämen
Inv.-No. 1.
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dürfen. “
So weit Goethe.
Die Familie Senckenberg gehörte zu den vielen Familien, welche hier ursprünglich nicht einheimisch waren. Sie stammte aus Schlesien, von wo ein Apotheker dieses Namens nach unserer Nachbarstadt Friedberg auswanderte. Hier gelangte er zu großem Ansehen und starb als älterer Bürgermeister. Der ältere der beiden Söhne pflanzte das Geschlecht in Friedberg fort, wo aber schon der Stamm 1750 erlosch. Der zweite Sohn, Johann Hartmann, welcher den ärztlichen Beruf erwählt hatte, ward in seiner Vaterstadt Physikus, Mitglied des Rats und 1685 Bürgermeister. 1681 hatte er eine Frankfurterin, die Tochter des Juristen von den Birghden, geheiratet, 1688 siedelte er nach Frankfurt über. 1695 ward er Physikus und 1700 Physicus primarius, der Vorsitzende des Physikats. Nach dem Tode seiner ersten Frau, deren drei Kinder schon vor ihr gestorben waren, verheiratete er sich zum zweiten Male mit der Tochter des hiesigen Ratschreibers Raumburger. Aus dieser Ehe entsprossen vier Söhne, von welchen einer, der Apotheker ward, mit 30 Jahren starb. Die drei anderen werden wir später zu besprechen haben.
Johann Hartmann Senckenberg, den uns das erste Bild, 1690 von dem hiesigen Künstler Johann Valentin Grambs gemalt, zeigt, war als Arzt tüchtig und beliebt, von seinen Mitbürgern geachtet. Nach einem schweren Verluste seines Hauses durch ein Brandunglück, noch immer im Besitze eines Vermögens, das ihn wenigstens vor Nahrungssorgen schützte,