s 3 /o Die Senckenbergische BibN^hek war geöffnet an 301J£agen. Die Zahl der Entleiher 1285, der Besucher des Lesezimmers 4226. Entliehen wurden 8247 Bücher, im Lesezimmer benutzt 8480 Bücher. Die Gesamtzahl der Besucher der Bibliothek beläuft sich auf 5511, die der benutzten Bücher auf 6677.
Die gesamte Bibliothek hat durch Kauf, Tausch und Geschenke einen Zuwachs von ca. 5150 Nummern (ca. 3000 gebundene Bände) zu verzeichnen. Besonders hervorzuheben für die Bibliothek des Medizinischen Instituts ist die Erwerbung von ca. 1100 Bänden aus der Stadtbibliothek im Austausch gegen ältere Bücher nicht medizinisch-naturwissenschaftlichen Inhalts unserer Bibliothek. Ferner schenkte Frau Dr. Melchior aus dem Nachlaß ihres verstorbenen Gatten ca. 500 Bünde, von denen rmgefähr 300 in die Bibliothek eingereiht wrirden.
Der Stiftung wurden für ihre Sammlung von Porträts der Frankfurter Ärzte verschiedene Zuwendungen gemacht und zwar von Frau Dr. Friedri ch Schwe n ck, 6 Gelehrtenporträts sowie eine Büste von Professor Dr. Lazarns Geiger und von Fräulein Emilie Pastor die aus dem Nachlaß von Fräulein Anna Bvegner stammenden Bilder, von welchen das eine den Vater der Erblasserin Dr. med. Boeguer, das andere ihren Großvater darstellt.
Außer den genannten Zuwendungen wurden der Stiftung für das Bürgerhospital noch die nmseitig verzeichneten Geschenke überwiesen. Die Administration stattet allen Gebern hiermit ihren verbindlichsten Dank ab.
Zu Weihnachten 1905 fand wie jedes Jahr eine durch musikalische Vorträge verschönte Feier für die Kranken, Pfründner und Angestellten der Stiftung statt; für die hierzu in so reichem Maße von Frcuildeil der Stiftung erhaltenen Gaben sprechen wir auch an dieser Stelle unseren innigsten Dank aus.
Die Stiftungs-Administration:
Professor D. Dr. med. Ptonij Zchmidt, Wirklicher Geh.-Rat, Excellenz, Vorsitzender, Stadtrat Albert non Metzler, stellvertretender Vorsitzender,
Dr. med. Ernst Koediger,
Dr. med. Kran; Daerwindt,
Dr. med. August Knoblauch,
Adolf von Grunelius,
Alexander Maser.