IV. Ructus. Pressio axill. sinistrae Ructus, Pandicul. oscitatio.

[S?ling] narrabat daß ein hertzog von Königl. Geblüthe in Franckreich

eines wirths in [?eissenburg] Tochter geheyrathet, sie aber wieder

[abandoniren] müssen, weil die [?] es nicht leyden wollen daß er eine

Wirthstochter geheyrathet, so in franckreich etwas wie [unehelich] seyen,

wäre es sonst eines [schusters] etc tochter gewesen hätte es seyn mögen.

Sie hat er [denen] müssen fahren lassen aber ihr [g?flichs], [revenans]

geben, die sie doch in Paris in einem Kloster [verzehren] muß, wo nicht in

[Weissenburg] ut optavit.

Flatus nonnulli. Osciatio. Calent extrema. Pressio

verticis. pressio frontis. non satis contentus sum. stiche in occipite.

Pf. [Wetzelin] hat einen [Stirn/Stier] alß sie Wittib war, geheyrathet, nescius

verò est [S?lin?], ob [dasselbe/derselbe] mit Rath D. [Tabors] in Giessen

Mutter verwandt geweßen, welche auß Cassel geweßen; Wetzelin schwester

hatte einen Rath in [Rottenburg] gehabt, cum ille [obiit] heyrathete sie sich

[?] einen jungen studenten Ulrich, litten erst in Kelsterbach v. sonst

grose Noth, in Büdingen kamen sie mit ihrem [strumpfweben] in die höhe,

hatten einen sohn der viele Sprachen verstand, es kam die inspiration dort-

hin, da verließen sie ihr hauß v. [hoff] v. [folgten] nach schwartzmann, v.

alle das [füge] gieng drauff. Sie setzten sich endlich zu [Wißbaden] strümpffe

zu machen, litten aber grose Noth.

[?] war Prediger v. Rector zu Darmstadt, sehr [flüchtig] [vormals],

nachher v. noch [Special] zu [Bopfingen], ist sehr viel besser v. gesetzter

worden v. sehr gelassen, etiam loquebatur, [sehr/sehe] wohl v. gelassen von dem

Dippelio gegen den er sonst geschrieben, v. das noch neulich da er hier v.

zu [Weilburg] war, [aber] [re] mit [S?ling] redete alß er einen

Sohn der dort am hofgericht assessor ist, der nicht wohl gerathen v.

[un?] sed non malae voluntatis & [fl?lis] ist, [d?] [lacrite]

da er eine eitle [gebhardin] zu friedberg heyrathete. Crux [cristas]

hominibus tollit & deprimit. Die aber in jungen jahren schon sehr

[deprimirt] sind werden gar schnell stumpff, scheinen aber anfangs

was, da jene entweder sehr lustig sind in jungen Jahren, v.

im alter da das alzu starcke Feuer verraucht ist, eben recht werden,

bey mir v. andern melancholicis reicht das Feuer nicht weit v. sie werden

bald unlustig v. traurig & nimium solliciti. Dextra verò Dei* [ad bonum

[GehR.] [Bartfelds] Test. ein ewiges fidei commiss., da waissenhäuser

die [endliche] Erben sind, v. [qvarant?] [darmstadt] [bierstein] v. [d]

Reichs Ritterschafft in der Wetterau ist nach dem hochmuth v. Geitz [einge-]

richtet um ein ewiges Gedächtnüß zu haben, v. da die Edelleute

das gut nicht verbringen sollen. Auch ist [?] wegen Mesalliances da

er doch ein gerechter Edelmann gewesen.

[Salmling] vidit zu [Alzens/Alzenau] am [donners] berg, & audivit von den

Leuten, daß der wein so da wächst v ziemlich gut ist, auf den

bergen [herumflattert] ohne einen Pfahl, wird nun vere ohne je zu

tüngen alß an alzu schlechten orten mit ein wenig Mist, schneiden nur

v. [hackeln] im frühling, v. thun weiter nichts alß [erndten] im herbst.

Leset gar keine Mühe.

Dippel in [?] contra []h?] v Wagner p. 193. dicit daß der

    Ar-




[Ergänzungen des Schreibers]

* ad bonum finem omnia

dirigit.