herrn übergeben v. ihn walten lassen wie es ihm gefällt, v.

bitten einem einen willen nach seinem hertz v. willen geben alles zu

thun v. zu leiden was er wil, v. muß zu unsern besten zu schickt.

Matri superbae placet stieria mit ihrem gr bücken neigen v.

loben, erregte barmhertzigkeit mit ihrem flennen, sieht nicht tiefer

in den Grund da [rein] den sie selbst nicht hat, denn der sich über

Nachreden bekümmert ist noch weit von Gott. Creutz v. Elend ist

ihre Noth sie zu retten v. ihn ihren Grund zu führen. die [läuse]

müssen sie noch hochmuth fressen. Stier hat meine Mutter

nicht so gern [der] sie einmal außgelacht so sie ihm hinter das Ohr ge-

schrieben, mit seiner [?] conduite.

Ut fratrem mulierem dabam ei heri varia nova legenda. Ap-

probabam varia matris facta bona & [?dabam] so ihr

gefile. Alles ut mihi sit propitio non adulatoribus [?]

[Autoribus]. [Honoretur] ita ab omnibus von 2 Partheyen so sie [c?iren].

Mucus ex inf. & lar. asper pulposus. flatus. tormina levia

Vorher.

Per iram ut alii per vinum ebria facta [Stieria] & furi-

bunda [evomuit] & aperuit intima cordis [penetralia] v.

hat sich völlig von uns geschieden, da sieht man mit wem man

es zu thun gehabt, v. wer die süsse worte geben können.

Wollen sie es mit orthodoxos hlatn wohl gut, haben bey

unß nicht genutzt v. werden dort auch nicht nutzen. Veritatem non

qvaerunt, sed svam superbiam & elationem man fragt

nicht darnach ob er sich schon noch so viel von sich einbildet v. sie

auch. daß sie bald hier bald dahin sich schlagen nach dem inter-

esse, ist unbeständigkeit schuld, v. daß man nicht die

wahrheit sondern sich selbsten sucht v. s. hochmuth. Jst

nicht auf Gott gegründet, sondern auf interesse, sind

keiner wahren freundschafft fähig v. werth.

Jch weiß sie wird mich in ihrem hertzen gestern alhier gescholten haben

was sie [gewust], [item] domi, wie ich, auch hörte daß sie

alle separatisten schalt v. sonderl. mich v. Rebeccam vel de-

clarabat [?] hatte schalt sie diebe schelmen filoux,

Spitzbuben etc etc [Canailles] Jt<em> habe von [ihr] gehört daß sie

ihre [nobiles] herunter gemacht auf solche Art. Und so fahren

sie über alle her was [rechtschaffene] leute [seyen] v. besudeln alle

Leute wie Pech so man [angeruffen]. [Missi faciendi]. Mater

dicebat wäre sie so alt |: in [über?] :| wie stierin ich

schlüge so einen jungen flegel ins gesicht etc etc darauff [fusse] sie

v. schalt wacker looß. Dicebat mir gebühre es nicht so mit

ihr umzugehen, [p?] in modo, [muste] aber doch der groben

frau gesagt seyn. Mater me apud omnes querula accusat

& fingit varia, hat eine böse signatur im Gesicht von

zänckerey. So wil nun stierin mich v. meine Mutter

an einander hetzen, ich werde sie aber bey dem Arm die thüre hin-

auß führen. Mater dicit ich habe sie ins hauß gebracht,

so wil ich ihr [?riren] sie solle wieder darauß bleiben.

[So] man das böse so sie anrichtet mit ihrem Mann, ist mehr

    alß