<23.3.1763>
Vigilent Lutherani
opus est,* ihr feind
schläfft nicht,
denckt immer noch:
Patior sed potiar*
Manskopf kam verschiedentl.
zu Diesterwegin
suadirte
auch über diese Materia
v. da ich sagte: Sie
sollten extra
Moenia*
unter
d [Canones]
eine Kirche nehmen wie
d sel. Diesterweg stu-
dirte
war das dem herrn nicht recht.
Ich muste von sentimens
geändert haben, da
ich
doch stets so geredet.
Objiciebatur Reformirten-
geld vor
[medicinal] be-
dienung tecte,* würdig
civibus*
so doch ich mehr gethan
alß sie; wohl ge-
dient v.
vielen
gratis.
Ist gantz wild. superbus*
ex plebe siegenensi
natus,* angeheyrathet
an Neufville*
[Editorische Anmerkungen]
* Es ist nötig, dass die Lutheraner wachen
* ich nehme es hin, aber ich erreiche es
* außerhalb der Stadtmauern
* geheim
* den Bürgern
* hochmütig
* Wilhelm Heinrich Manskopf (Mannskopf) war Teilhaber des Bankhauses Jean Georg Leers auf dem Römerberg und Sohn des Bürgermeisters Johann M. zu Siegen. (Quelle: Dietz, S. 56)
* Manskopf war verheiratet mit Johanna Maria de Neufville, Tochter des Raths Dr. jur. Johann de Neufville (Quelle: Dietz, S. 56)