<23.3.1763>
s. Votum sey nichts
ob agnationem* v
sagte Horn dem
schreiber er solle vor
ihn
nichts notiren.
Dr Ettling wohl gehalten
contra Reformatos*
wie ein löwe.
Moors ein Spitzbube sagte er habe
geglaubt das wäre das Mittel
Ref. in einen Saal
ut nunc fuere* Kirche
fort
halten zu lassen v. alle 10
Jahre die bitte darum
zu
renoviren.
sic decepti fuissent
Lutherani,* 1 Finger
nach dem andern
endlich
die Hand bekommen
senatus* ist faul ver-
handelt alles um
Geld als Spitzbuben
furchtsame Hasen
tumme teufel v.
Spitzbuben v. Verräther.
Die beste Außkunfft v. dem
Gezänck ein Ende zu machen
wäre aber eine Kirche
dicht vor
dem thor von
Stein zu bauen, [?]
dazu zu setzen.* Die
alte
[Editorische Anmerkungen]
* wegen der Verwandtschaft
* gegen die Reformierten
* wie sie jetzt waren
* so wären die Lutheraner getäuscht worden
* der Rat
* (am linken Rand:):
v Klettenberg Schöff supensierte v. Votum v.
tratt ab ex senatu, da er eine Reformierte Frau gehabt
Jordis medici tochter.
sagte was man resolvieren werde, solle ihm recht seyn. ( Dr. Remigius Seiffart v.
Klettenberg u. Wildeck ( * Frankfurt 29.1.1693, † Frankfurt 1.7.1766.) Dr.med.,
1733 Ratsherr, 1740 Jüngerer Bürgermeister, 1744 Schöffe, 1754 u. 1759 Älterer
Bürgermeister (Quelle: Frankfurter Patrizier); seine Frau: Susanna Margaretha
Jordis (* 31.3.1687, † 7.11.1756) Tochter des Arztes Dr. med. Johann Philipp
Jordis (Ffm 1658-1721/1725) (Quelle: Frankfurter Patrizier)