<16.3.1763>
erkaufft.
wie alles hier verkaufft
wird.
it<em>* da Selig
aus dem Engel-
thaler hoff* sollte ziehen v.
nicht
wuste wohin, da er nie-
mand zahlt v. so einen
hauß gleich bekommen
hatte,
da er horte daß der junge
Hoffmann die stelle bekommen
v. er nicht einmahl in die Ku-
gelung gekommen,
ärgerte sich sehr
asthmaticus war er
schon zuvor
aber gar nicht
in dem bett
sondern gieng in die stube
ein gering oedema
pedum.*
hora 4 1/2*
hebt er an zu
[Luft? holen] v. stirbt schnell
von Zorn v. catarrho
suffocativo. * (o)
die Seinige selbst sagen
daß er von
Verdruß gestorben*
| : bey Hofmanns sohn haben cives*
nicht contradicirt, da
die
Verwandtschafft von der
Frauenseite ist.
aber bey Diefenbach wohl,
da Schudt Syndicus
leiblicher Oheim ist : |
[Editorische Anmerkungen]
* ebenso
* Der Engelthaler Hof (Töngesgasse 5) war die staedtische Niederlassung des Klosters Engelthal in der Wetterau und einer der drei grossen Barockpalaeste der Töngesgasse. 1719 brannte das Stadtviertel zwischen Fahrgasse und Ziegelgasse ab. Unter den verlorenen Bauten war auch der Vorgaenger des Engelthaler Hofs. 1720 wurde dann das Gebäude errichtet [...]. Mit seinen beiden seitlichen Erkern und dem Balkon in der Mittelachse gehoerte es zu den wertvollsten Gebaeuden der Frankfurter Altstadt [...] . Der Wirtschaftshof wurde ueber ein kurzes Stichgaesschen vom Einhornplatz aus erschlossen. Er besass urspruenglich doppelstoeckige Arkaden, die aber bei einem Umbau des Hauses im 19. Jahrhundert wieder abgebrochen wurden. (Quelle: http://www.virtuelle-altstadt.de/076.html)
* Ödem an den Füßen
* um 4 1/2 Uhr
* Stickfluß
* (am linken Rand:) qualis vita, mors
ita (wie das Leben, so der Tod! (o) vel catarrho
suffoc<ativo> (?) simul ex ira trina
fugit misera
indignata sub umbras (in Anlehnung an die letzten Verse von Vergils
"Aeneis")
* die Bürger