<15.2.1763>

ô quam essemus beati

si eam diligentiam

quam terrenis fugacibus

bonis destinamus

animae, coelo et coele-

stibus Deoque

daremus!* sed

terrenus nimis homo

est,* et sensibus ex-

ternis et corporis

studiis deditus et

irretitus,* ut

proh dolor Coelum

et aeterna felicitas

cum ipso Deo ignota

ei fiat,* ignotique

nulla hinc cupido.*

Disce rerum vera pretia

et videbis non frustra

esse [in dies? / in Deo] [perfecta?]

spes precesque

sed efficacissimae

si rectae.*



[Editorische Anmerkungen]

* oh, wie glücklich würden wir sein, wenn wir die Sorgfalt, die wir auf vergängliche irdische Güter wenden, der Seele, dem Himmel und dem Himmlischen und Gott schenken würden!

* aber der Mensch ist allzu sehr dem Irdischen verhaftet

* und den äußeren Sinnen /Wahrnehmungen und den Bemühungen um den / des Körpers ergeben und in sie verstrickt

* dass ihm, oh Schmerz/ oh weh, der Himmel und die ewige Glückseligkeit mit Gott selbst unbekannt ist

* und daher kein Verlangen nach dem Unbekannten (besteht).

* Lerne den wahren Wert der Dinge kenne, und du wirst sehen,