Plinius in Epist.* Optimi

sumus dum sumus in-

firmi*

at longaevi non sunt

tales, vel raro.*

[schonen] sie sich nicht, ists

bald geschehn; sonst zuweilen

gehen die krachende Wagen

am längsten mit, so sie

sich pflegen können, welches

bey der Chirurgie v. einem

geringen Vermögen nicht leicht

möglich ist.

Grosemann à Vino abs-

stineat, forti motu

corp<oris>, ira, terrore.*

Bene est sapere per adversa

moralia et corporea s.

morbos, et recte sapere

discere atque agere, et

sic cessante morbo laetari

posse.*

Plinius idem in Epist.*

ô quam utile est, ad

usum secundorum

per adversa venisse.*

Obiit ut dictum.*



[Editorische Anmerkungen]

* Plinius in seinem Brief:

* Wir sind die besten (Menschen) so lange wir krank sind

* Aber die Hochbetagten sind nicht so, oder selten.

* Grosemann soll sich vom Wein fernhalten, (von) starker Bewegung des Körpers, Zorn, Schrecken.

* Gut ist zu verstehen durch sittliches und körperliches Unglück seine Krankheiten (dass durch sittliches und geistliches Unglück die Krankheiten entstanden sind?), und richtig verstehen, lernen und handeln, und so, während die Krankheit weicht, sich freuen zu können.

* Derselbe Plinius in seinem Brief:

* Oh, wie nützlich ist es, zum Gebrauch des Glücks durch Unglück gekommen zu sein.

* Er starb, wie gesagt. (Wahrscheinlich später hinzugefügt):