ansehnliche Summen gezeichnet, um nach Genua , Nachdem nun Ihre Majestäten Dero Bewill gug und von da nach denen spanischen Häven einen Han, allerhuldreichst geauscrt hatten, fs wurde die Pr^, de! mit Leinwand zu treiben. Diese Gesellschaft zessrn aus lhrcr Retirade herbcy gerufen. Racher, fängt nunmehro an ziemlich in Schwang m kommen, hattenergnartgstcr Bewilligung nahmen JhroKöc. ll jumalen da Jhro Majestät dieKaiferm Ksulgrn ei-- Hoheit ßtfit des Herrn Bsttschafters E.rcelle-nz das «eir desondernCons-l znCadi^r in der Person dcsHerrn dargebotem Kömgl. Handschreiben nebst dom Por, von Cangncml ernannt haben, der daselbst die Be, trait ab, und liessen sich letzteres von Dero Oberhof, I fördcrung dieses Unternehmens zu besorgen und die meistenn, d<r v rwittibten Frauen Gräfin von Ler, Aufsicht darüber haben wird. Dabey werbenKünstk ch.nftld an Dero Schnürbrust heften. Die folgen, und Wissenschaften nicht auser Augen gcstzt, sondern den Tage wurden mit Feyerltchkeiten verschiedener Jhro Majestäten wendenallcs an, um auch in diesem Art zugebracht, und alle Anstalten zur Vollziehung Stück den schönsten Flor Dero Länder zu befördern. der Vermählung gemacht. Die Aussteuergera h,

Wir wenden uns nunmehro zu der FamUienge, schäften, welche auf eine M Üron und 802200 Gull schichte des Kaiser!. Kömgl. Hofes, wo wir freudige den geschätzt wurden, wurden Personen von Di, und traurige Begebenheiten zu erzählen haben/ Wir stinctiorr rerschiederr-e Tage hindurch gezstget. Am kündigte« in unserer vorjährigen Erzählung dic Aer, 2 ;. September rhtt die Durchlauchtigste B aut die mählungSr.SicillarischenMarestärmik der Durch!, bey dem Durchlmcht gsten Erzhaufe Oesterreich die Erzherzogin Maria Joserha an. Nunmehr sind wrr in dergleichen Fallen herkömmliche ftnerliche Ve« im Stande den ganzen Verlauf dieser Begebenheit zicht aus die väterliche und mütterliche Erbsucceffion nebst der erfolgten Veränderung anzuzeigen. Am ?o. An diesem Tag Vormittags gegen n Uhr erschienen August des vorigen Jahrs hielte der auserordentliche nebst des H.rrn Cardinals Erzbifchoff Fürst!. Emi, GicillanischeBottschafter, HerrDuca von St. Eli- »enz alle Kaiser!. Kön. H rre.n M nister zu Schön, sabeth fernenfeyerlichen Einzug m Wien. Nachdem brunn, wohin sich auch derRrapol.tanischeHerrGe, m denen darauf folgenden Tagen die bey solchen Gele, sandte in Gesellschaft des König!. Spanischen be, gcnhetren gewöhnliche FeyerUchkeiten orgcgangen gaben. Darauf kamen Jhro Majestäten der Kaiser waren, sonaheteder 8 te September herbry, als der und die Kaiserin Königin nebst der Durchlauchtig, zur ftyerlrchen Anwerbung bestimmte Tag. An die, sten BrautKönigs Hoheit ansDeroRet'radeindas fern wurde der besonders hiezu bevollmächtigte Herr Zimmer und begaben sich unter den Baldachin. Jhro Gesandte durch den Herrn Grafen von Leslie, als K. K Apostolische Majestät erössneten darauf S ei, hiezu allergnadigst ernannten Kaiser!. Königl. Com, nev kurzen Anrede den anwesenden Herren Gehen mrssariumabgeholet. Derselbe wurde von der ganzen men Rachen die Ursache jhroe Berufung , und be, Smte des Herrn Bottfchafters, und von demselben fahlen dem Herrn Hsf, rrnd Staatscanzler, Fürsten selbften in seinem Wohnungshaufe empfangen. Bon Kaunitz von Rittberg Fürst!. Gnaden, das Renum da grng der Zug nach Schönbrunn. Voraus traten ciationsinstrument abzulesen. Die V rzjchtsformul des Herrn Audrenzeommissärii, und nach diesem des wurde vomJhro Königl. Hoheit, mit Beystand des Herrn Gesandten fthr zahlreiche in Gaöalivree ange, Herrn Cardinals Erzbifchoff Eminenz, und des erst kleidete Bediente; neben den Wagenschlag n giengen genannte r Ministers Fürst!. Gnaden vor einem auf, vier Kaiser!. Leiblaquaien. Hierauf folgere ein Kais, gerichteten Altar beschworen.

6ftän»gerHofwagen,in welchem derCavallier mit dem So bereitete sich alles zu der wirklichen Vollzier

königl. HandbnefundPortrait, derBottschaftssecre, hung der Vermählung. Allein die Vorsicht hatte tair mit den Or'.grnalvollmachtscredentialien , und es anders beschlossen. Da man diesem vergnügten der Bottschafts Cammermerster sich befanden. Dar, Zeitpunkt derVermahlung entgegen sähe, w wurde <

auf folgeren des Herrn Bottfchafters 6 Pa-gen zu die Pr n essrn von einer Unpäßlichkeit überfallen. 1

Pferd, sodann dessen erster Prachtwagen, nebst dem. Gleich in den ersten Tagen zeigten sich die Blattern; <

jenigen des Herrn Cardmals Erzbischoffen> worin, man gebrauchte sogleich die best n Geqenmitrel, all '

neu desselben Edeileute, und noch, andere 6spän, lein die Gefahr nahm von Tag zu Tag zu, toc U n,

nige Gallawagen des Herrn Bottschafters, in wel, stände w.wdrn bedenklicher, das Fivber beftiaer, '

chm dessen Edeveure sazftn. Zu Cchenbrnnn fände dre Spannung der Blattern an den äuft-rsten Gilld- .

sichd^Kaisrl.Konigl.Hof,nqroserGalla zab-r-c^ch mesen stärke,, dasr&emw"i H«tt ein. Des Herrn Bottschafters Excellenz wurden un, schwer! cher, die Empfindung schmerzlicher, und es >

1er Paradirnng der Karserl. Cch- und Leibwache verschwand endlich alle Hoffn-mg mensMch rHälfe <

u«dd-rd-utschi.d°°g°rischad.Nch,nk-ib, Dil»rmieffm«,rd«MWgÄtz?«! gardm, »oa de« »bersten Hostmtcro rmpfiing-n, versehen, und endlich,-siel es dem iiiierk»r«>iiche» , s,e erhielten daranfbeyS.mer Majestät dem K-istr. Willen GVtkell d7D»rck>lM,ck77l7IÄ7,15 «ndhier»ufbevMr-rMa,effä-derKa,srinK°niqin .Dc,X*te*äÄum6nnli.fMS Vs aukimi, «ir 5 o g n hie »mckich. a«»;r, t,n drÄtlchk/ll

bun» '« «* S-iN-r ©mhimWe» Majestät. in »e Ewigkeitju rnft7 Man kann sichWei"

bildea,