SowMrksrü, Erbftn, kir-ftn rmd Wicken Werden im FchrAario und Märtz im Meh«codev Mond aefatt. DarZu tKn€i hc 21 . 22. 2?. 24. a$, 27.28. Febr., r.2. r. 4 . 6.7.29. ;c>. zi.Martz.
Hafte ist gm säen drn i. 2.;. 4. 6 .7. 29. $0. ;ire MärS, den i. z.4i ^.22.24.2;, 26.27.2 8.29km April.
Fruysommergerste wird ju Ansargs Aprilis, die späteste iü SinfaagS Iunii gcfätt, an bwn im Calendcr rerzeichnsten guten Tagen.
Lein wird vvn Mariä Verkündigung bis Deitslag gesätt, an denen im Eaienber verzei-chnrlen guten Lagen, gemeiniglich im abnehmenden Mond.
Hirse und Heidekom säet man im May und Junio -n denen peinlichen guten Lägen.
- Kram wird gepßanzel in der letzteren Hälfte des Maji, Md ersten Hälfte Jmrti, wann es seyn kann, im zunehmenden Mond.
Zw edel und alles Gewrrtzcl, was unter sich wachsen soll, wird im abnehmenden Mond grsäet, wann der Mond untergegangen ist.
Winterkorn und Waitzen ist gut säen im August, Sept. und Oktober, an denen dort verzeichneten guten Lägen.
Von Kranckheiten.
fjtoi Winter dieses Jahrs drohen heftige Calharrev, rO hitzige ansteckende Krankheiten, KinderblAk^cn,
Sckla^flüsse. Im Frühling, KopftMe, schmam Gelosuchk, Naftrey, kalte Maaenfieber, A^vstem,Braune/ jähe Lodttsfälle. Im Sommer hitzige 'Fieber, Stein- schmerzen, gefährliche Kinderblattern, Mutteraffecten, Glftdergichr, de':-:» Gebährenden, auch wirklich Kram ken Gefahr. Im Herbst, Maligne-Kcankffeiten, Kopf- we.br, Melancho'ey, Augenstüß, Haupkcathavren, jähe Lodtessälle. Stein- Gries, und Mutter - Zustände, Bräune, böse Geschwür.
Vom Krieg und Frieden.
fotzen wir nun zum Beschluß dieses Calenders in Betreff des leidigen K'iea^Leftns ans der altheyd- Nischen StecnLeuteiey etwas vorsagen, so hakten wir freylich, wann dir leoiose Gestirn in die menschliche Gr- mürher wirken konnten, uns durch den vom Anfang des Frühlings dis zu Lude de-Jahrs tn sehr kräftigen Wirkungen stehenden Planr.en Mars sehr unruhige und krie- gerischr Zeiten zu smarten. Wir wvllrn aber als wahr; Christen mit unseren Gedanken von svthanen eitlen Srern- demerrycn abgehen, und uns zu Sem regierenden grdsten Potentaten Himmels und der Erden wenden, mir reu, mülhigen Herzm instandigst bitten, daß er uns di; in diesem Jahr so reichlich beschebrre Früchten der Erden in erwüuichttc Feieoemrudr Leibs und der Seelen zu seiner Mrhöchstcu Ehr aüermildest geniesen lasten wolle.
^uverläßiae Nachricht per merkwürdigsten Staats-und andern Begebenheiten, ft sich in diesem abgewichenen Zeitraum am Kaiserl. Königl. und andern Höfen ereignet hauen, ey der Geschichte des Kaiser!. Hofes, mit der wir diesmal unsere Erzählung anfangen, ist uns dae hohe Wohlerge hen der gesamten Kaiserl.
Königl. Familw das angenehmste, und'wtrverbinden damit die eifrigsten Wunsche, daß der HErr derHeerschaaren Allerhochstdreselben «och ferner mit feiner Gnade bedecken, und alles unangenehme von Denenselben a'vrvenden wolle. Jhro Kaisers. Majestät fahren rinermüdet fort, sich mi t den Angelegenheiten des Reichs zu beschaftlgen- und für dessen Wohlfahrt die große Sorge zu tragen. Besonders ist.Ihnen dre Beförderung des Justizwesense'nwichr tigrr Gegenstand, womit sich Allcrhöchstdieftlben ber
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kstät mißfällig vernommen, daß in verschiedenen Gelegenheiten einige Parteyen, so bey dem Kais. Reickshofrath und der geheimen Rcichshofcanzkey etwas zu suchen oder zu foficttircn gehabt, von ihren Sachwaltern und Bestellten fälschlich berichtet worden, als ob sie zur Beförderung und Beschleunigung der Sache, versck edene Regalien und Schenkungen zu g>bcn bemüssiget gewesen wären; so haben Allerhöchstdicselben, allergcrechtest gut gefunden, um deeserm-Unwesen und fälschlichen Vorspiegelun
gen aus dem Grund zu steuren, nicht nur Allerhöchste Dero vorhin bereits ergangene Verordnungen, wegen Abstellung aller Corruptionen und Geschenke, nochmalen auf das nachdrücklichste zu wiederholen, sondern auch die vormals durch einen nach und nach eingeriffenen Mißbrauch in einigen Gelegenheiten, und besonders in Gnadensachen, für erlaubt gehaltene Gattungen freywillig und unter dem unschuldigen Anschein einer blosen Erkenntlichkeit angebote- «er Küchenrcgalien und Geschenken ein vor allemal und ohne Ausnahme auf das scharseste, und unter denen in dem Kaiser!. Decret vom 5. April 1766. aus- gedruckten Strafen gegen den, so dergleichen anbic- tet, eben so wohl als den, der sie annimmt, zu untersagen, um solchergestalten allen Vorwand und Anlaß zu öfterer Hintergehung ein oder anderer unwissenden und leichtgläubigen Parteyen abzrrschneiden. Wornach sich jedermann zu achten und vor Schaden, Verantwortung und Bcstrafung.zn huren wissen wird.
Nächst diesem ist die Aufnahme des Handlungswesens in den Kaiserl. Königl. Erblandern ein Gegenstand, worauf man besorkdere Aufmerksamkeit richtet. Es ist zu dem Ende nickt nur d.er Behackt genommen worden, zu Wien eine Börse zu errichten, sondern es haben auch viekePersoncn vonboheu und geringen Rang einv Compagnie aufgerichlet, und D z ans hu-