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ES wird ein in der Schneider Profeßio« wohl kundiger Livree«Bedienter gesucht.

Sachen die verlohren worden.

Es ist rin Zuleg. Messer mit einer toppe!« ten Klinge/ davon die eine von Silber die andere aber von Stahl ist, verlohren wor« den, derjenige, so es findet und wievergidt, fylt eine gute Discretion bekommen.

Am Donnerstag Vormittag lst von der Gaüengaß durch die Allee in die Papagay' Gaß über den oirschgcaden durch die Satha« rinen.'pfort dis in den Rahmhof eine grüne gestrickte Geld Börse, worrnn eine Louis dor, r. grosse Thaler und 4. st. an Müntz befindlich, verlohren worden, wer solches Geld wiederbringt, hat ein gut Recompentz Zu gewarlen.

Am Freytag Nachmittag ist im Nürnber­ger - Hof ein hellbraunes Windspiel ohne Halsband, verlohren worden, wer solches wiederbringt, bekommt cm Tranckgeld.

Sonntags Abends den 7. Nov hat sich ein schwacher Hund mit Dachs-Füssen, hochdel« nigl und i. gelbe Srrrch über den Augen ha« bruö, verlausten, wer ihn wieder liefert Hst sin Tranckgeld zu gewarlen.

Sachen die gestohlen worden.

Aus einem sichern Haust, in der weiß Ad. Lec-Gaß. ist von einer Schnapp Waag der Gewlchlsteln gestohlen worben, wer davon Anzeige thut, bekommt ein Tranckgeld.

Sachen die gefunden worden.

Vor vhngefehr 8 . Tagen ist in einem sichern Haust ein Sack, wprinnen eine Ochfenhaut befindlich, liegen blreben, welche dem Ligen, Murr wieder zu Diensten stehet,

Avertissement.

Johann Georg Städel, ältester Glöckner zu St-Ealhacinrn, machet hiermit bekannt, wie er seine Wohnung verändert, und nun« mehro un Tollhauß anzutrestcn sry, ailws man vey ihme noch e nerhin den Augspurgec j S chauerischen Balsam nebst andern Maaren l bekommen kann.

Averrissemenr.

Nachdeme man mit dem versteigernden vo« der Lahrlschen Müntz-Cabinel so weil gekom­men, daß Me antique Müntzen nachstkünstl» gen Montag, Die Kupferstiche aber Mitt­wochs den 17. dieses Monats morgens 9. Uhk rüdem Schönemannischen Hanßnufdrm gro- sen Kornmarckl vocgenommen werden können;

So hat man also hiermit bekannt machen wollen.

AvertifTement.

Nachdem von denen zum öfftern in dem Avertissement specificirtcn Sachen, so bey letzterer Feuers-Brunst abhanden gekommen, und dem Stuecabvr Rauschner zugchören, bis dato sich darvon noch nichts wieder ein- gefunden; als nehmlich bey 8 o. fl. am Geld, Manns - und Frauen-Kleider, Silber und Wasche, so wird nvchmahlen gebeten, wann bey jemanden , noch etwas von dergleichen ausgehoben, solches entweder in Römer oder dem Rauschner selbst bekannt zu machen. Ec wird sich zu nichts beknnen, als wozu er sich hinlänglich wird zu legituniren wissen Nebst diesem ersuchet er einige nachtherllg sprechende Personen, ern wenig tzhrrsilrcher zu dencken, welche ausstreuen, als ob bas R nfebnerrfete Avertissement von Unwahrheiten wäre zusam, men gesetzt worden, da man im Grgentheil, wann es erforderlich wäre, genugsam doch Mit Zeugen derve-ffen kann, baß nicht alleine alles was er anglebel kurtz vor dem Brand, sondern auch ijj dm Brand getcnainig ge­wesen.