Ein Keller von 8. bis io. Stück Wein zu 'legen, wird zu lehnen gesucht.

Ein zunger Mensch ber'accommodiren kan, und mehr gedienet hat, sucht Laqrrauen Dienst.

Ein lunger Mensch, weicher die Pferde ver­stehet sucht Dienst.

Es werden z- bis 4- Zimmer samt etlichen Kammern und Küche, Monat oder Jahr weiß, je eher je lieber zu lehnen gesucht, könte ein Hof adey feyn, wäre cs um desto angenehmer, und ist bey Ausgebern dieses zu erfragen.

Eine junge Saugamme, welche mit guter Milch versehen und gut Zeugniß har, sucht ein Kind zu trunckrn.

Ein Laquay, welcher Grauen-Kleider wohl zu machen verstehet, wird gesucht.

In eine lebhafte ^eiben-uno Wollenwaaren- Handtung in den Niederlanden, wirb ein im Laden und Comptoir geübter Bedienter ver, laugt.

Es wird in der Gegend der Neuen Krahme ein Logir in zwry Stuben und drey Kammern, oder von drey Stuben nnd zwey Kammern nebst einer Küche zu mielhcn gesucht, auf eine leb- hasste Straffe wird nicht gesehen, und kan das Logic wohl auch in einem Hmterhauß seyn, bey Ausgeber dieses bekommt man fernere Nachricht.

Ein ivnger Mensch von r6. Jahren Evan­gelischer Religion, von auswärtigen Eltern, der Rechnen und Schreiben, auch erwas Fran­zösisch verstehet und Caution stellen kan, sucht die Handlung zu lernen.

Ein Gärtner Luterischer Religion und ledi­gen Standes, so schon mehr gedienet und mit guten Attestaten versehen, den Wein-und Ge- müs - Bau , wie auch etwas von Blumcn- Garmerey verstehet und als Laquay zu dienen willens ist, wird tu einer honnetten Herr­schafft gesucht.

Cs wird nicht weit von der Schnurg-affe, oder in dieser Straffe selbsten, inVerSand- Gaffe vdrr Neu, Kram, oder dieser Gegend,

sine Wohnung von oder 4. SkBrn, ei­nigen Kammern nedst Küche, und dazu er­forderlichen Comodriüien auf einige ^ahre an eine stille Haushaltung zu mielhen gesucht, das nähere ist bey Ausgebern Meies zu ecfra grn-

E n gefetzter Mensch, Evangelischer Reli­gion, der gute Abschiede hat, suchet Dienst als Kutscher, Reit Knecht, oder sonst zu aller­hand Hausarbeit sich gebrauchen zu lassen.

Eine Jungfer von yvnellen Ellern, Re. foroiirur Religio», welche allcrley Galan­terie auch die Haushaltung verstehet, mehr in Diensten gestanden und gute Abschiede hat. will als Cammerjungfer dienen.

Ein junger Mensch von ,6. Jahren, wel- chcr gut schreiben, und nach kaufmännischer Manier rechnen kan, auch in der Französischen Sprache geübet, suchet ohne Lehrgeld auf ei­nem hiesigen Comptoir, oder ln eurer Hand­lung en gros cmplvyiret zu werden, vor dessen WohlverhaUen und Treue wird Caution ge­leistet.

Sachen die bey letzterm Brand ab­handen kommen.

Bey letztet», Brand wird vermisset; ein CaltonenerRacht Mantel, ein gefärbter blauer Damast - Calammgner Rock, etwas Leiltü- cher M. E. H auch M. D. und Servietten M D. gezeichnet, wem darum wissend, wird ersuchet, es bey Ausgeber Viees aninzeigen.

Eine goldene Kene, ein Ballen schwartz Zeugleder uvb ein Blatt von ernem färbtglen kollonenen Bett.Vorhang, sind bey letzterm Brand abhanden kommen, wer davon An­zeige lhru, soll wohl belohnet werden.

Sachen die verlokren worden.

Es sind nachstehende Lotterie, Loose verloh, ren gegangen, als in der wrechtrr Lotterte