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fand und Norde» eittgesaufen. Dieselbe füh­ren nicht allerdings eine friedfame Sprache, son­derlich arer diejenige, die von der in Pohlen verwaltenden Gahnmg Meldung thun. Zu dem Zustande der Ungewißheit, worin jetzt die Mnusterial Angelegenheiten schweben, sichet man fast alle Tage Schriften auskommcn. Ver­möge welcher man stck bestrebt, das Volk auf die eine oder die andere Parthey, zu brrrwen. Herr Pitt bestund frevlich auf die gänzliche Ent­lassung des alkenMinisterii che er in dcnStaats- Rath wiedereingehen wollte. Alleswaser vo» Erfahrung, von Einsichten, von, Eifer hat,woll­te er hier gelten lassen. Sein Eigensinn rrieb es so weit, daß er zu behaupten trachtete, wie rs die umgängliche Nothwendigkeiterforderte, die Aufführungaller Kön. Mini ern,dieanden Unterhandlungen des letzten Friedens Schluf­fes Ankheil gehabt hätten, gesetzmäßig zu un. -ersuchen. Er will darin krumme Gange auf­decken; denselben als der Ehre der Crone und dem wahren Besten des Großbrittanmsüen Reichs nachtheilig angeben; er schildert ?n dem­selben einen mit dem glücklichen Erfolge der Englischen Waffen ungleichen Werth vor, und endlich findet er, daß, Vermöge dGFrred-.nS, den feindlichen Mächten Mittel übrig gedue» den, die Großbrittanrus. Unterthanen in kurzen Jahren von neuem anzufehden. Es war ver­geblich, diesem Staars-Manu vor Lugen zu le­gen, daß der Friedens-Tractat von den merken Parlaments Gliedern gebllliget, unddenBey- fall von dem grösten Theil der Nation verdie­net hätte; er blieb bey seiner Meinung, und bat­te sogar die Personen bestimmet, die ihm in der Verwaltung derStaats Angelegenheiten zuge- sellet werden sollten. Hierzu hat er auch gar den Grafen von Buteauserlchen, dessen Gut­achten und Räche er, seiner Aussage nach, sich zu Nutze machen wollte. Allein dieser Herr, um allen Klagen ein Ende zu machen, macbiet An­stalten zu einer Reise um die meisten Lander in Europa >u besuchen. Nu.-! fern diese Vorschlä­ge mit noch so starken Hartnäckigkeit bewaffnet, so wird man doch auf die Aussöhnung beyder Partheyen bedact t leyn müssen. Am Zte.n die fts Monats ward von Hof an Herrn Pitt ein Courier mit neuen Bedingungen abgefertigk. Man hat m erfahren^ wie hierauf die Ant­wort auSfallen werde. Man will versichern, der Berliner Hof habe seine Anforderung an

Engelland, wegen der abzuführenden 2 Jah­ren der jährlichen SubsidienGelder von 675000 Pfund Stettin, erneuen. Gedachter Hof ivll vest da.auf bestehen; allein man will von Sei­ten des hiesigen Hofes, daß der zwischen ih­ren Gr: ßbrittaniuschen und Preußischen Ma­jestäten 1756 geschlossene Subsidren Tractat, so offt derielbe nvü Jahr zu Iah: erneuert, je- deßmahl richtig ..ollstrecket worden; da solcher aber rn den zweyen letzten Kriegs Jahren nicht erneuert, so vermeinet Engelland, es fey nicht tze!bundett,sich nach vorerwehnterAnforderung zu b quemen.

Wir hören, daß Ordres gegeben sind, ver­schiedene Kriegsschiffe, welche bereits aufge­legt waren, wieder zueqmpwen; und daß vie­le Ämmunitivn, Provision rc. nach Winorca einge.chiffek werden soll. Die Passage von Do- wonach Calais ist jetzo beständig so voll von Personen, die hin uno her gehen, daß man ,ckun 5 Schillinge mehr als wüst, vor dieUe- berfahrt bemhlen inuß. Vergangene Woche sind verschiedene Transportschiffe alihier ln Be­stand genommen worden, welche Ordre ha­ben, unverzüglich nach Spirhead zu segeln und Truppen für Nord--Amerika an Bord zuneh- men. Die Ursache, warum die Englische Flot­te die Haoana so bald verlassen hat, und noch vorher, ehe sie Ordre von England deswegen empfangen hatte, ist das grofe Sterben unter den Leuten gewesen, indem man kfft in einem Tage auf eurem einzigen Schiffe, über 20 M. eingelüssel har. Verschiedene Schaffe, deren gesetzte Anzahl auf jedem, sich meistens auf 5- bis 700 Mann beliefe, haben nicht mehr als ohngefehc 100 bis 150 Mann davon nach Hau­se gebracht. Das ganze Regim. des Generals Wcbb, welches in dem Kriegsschiffe Tyger hier angekommen ist, bestehet in 36 gemeinen Sol­daten, die andern sammt allen Ober- undUn- terofficieren, sind gestorben. Als dieses Re- g ment von England absegelte, bestund es in tausend Köpfen, cffectiver Mannschofft. Ge­stern früh kam die Nachricht von Ponsm-such alldier an, daß das Kriegsschiff Dublin mit verschiedenen Transportschiffen von Marrinr- . que glücklich angelandet sey. Der General Amhorst hat sichs ausgebeten, nach England zurück tu kommen, weil seine Gesundheit dmch die Fatiguen im letzter« Kriege viel seltt- Un,

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