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tet waren, kehrten wieder zurück, um ihre Früchte vorher einzuernden, damit sie küus'i- gen Wmrer nicht in Gefahr gerierhen, Hun- gers zu sterben.

Dieser Gelegenheit hätten sich aber sofort die' überall auflaurende Wilde zu nutz gemacht, den i7tca und iöten verschiedene Familien zu DennrngS Creeck überfallen, alle massacrirt und ihnen die Haut vom Kopf abgezogen. Dieje- nige, so das Glück gehabt, noch zeitig gnug, wieder nach dem Fort zu flüchten haben auf der Rückkehr, da sie kaum eine Meile wegs von ihren Wohnungen entfernt gewesen, die- selbe rn vollen Flammen erblickt. Die Angst und Bestürzung ist daher im ganzen Lande un- bcschi eidlich. Man sieht überall nichts als Leute die ihre Wohnungen verlassen, und sich zu ret­ten suchen.

Im-Grgentheil hat man mit einem am i6. in eilf Tagen von Lissabon angelangten Fahr­zeug und dessen mitgebrachten Briefen die für den Hof und die Handelschaft hochstangeneh, me Nachricht erhalten, daß die Flotten von Rio de Janeiro und aus der Allerherl.Bay glück­lich auf der Rhcede von Lissabon angekommen. Man spricht neuerdmgen sehr vieles von einer bevorstehenden Veränderung im Minisiecio. Der Graf von Rochefork wird ohngefehr in 14 Tagen nach seinem Gesandschafts-Pvsten nach Madrit abgehen. Seine Bagage ist schon seit dem 15. eingeschift. Die Abreise des nach Frank­reich bestimmten Gesandten Grafen von Hert- fvrd und Ankunft des Grafen von Guerchy von Versailles dürsten wohl ohngefehr um die nehm- liche Zeit erfolge».

Paris, vom 22. August.

Der Herr von Lacy Marechal de Camp in Diensten Sr. Cathol. Maj u.Hbchstdero Aus­serordentlicher Abgesandter an den Königlich Schwedischen Hof ist, nach dem er die Ehre gehabt durch den hiesigen Spanischen Ambassa­deur Marquis deGrimaldiSr Maj. dem Ab» nig und der König!. Famille zu Compiegne vor- gestellt zu werden. Vorgestern nach dem Ort ferner Bestimmung abgereifet. Nachdem Ih ro Majestäten und die König!. Famille am 17. dieses zu Compiegne den Heuraths Contract des Herrn Marquis de Caramane, Obriften des Dragoner-Regiments Colonel General und der Fräulein v. Montessus v. Rully unterzeichnet, ist der Duc den 18. von da wieder nach Versail­

les zurück gekehrt, deme der Königin Maj. Ge­stern dahin gefolgt. Der König aber ist mit dem Dauphin, Madame la Dauphine denen Mesdames Adelaide, Victoire, Sophie und Louyse Gestern v. Compiegne aufgebrochen, letz­tere sämmllich sogleich nach Versailles zurück ge­kehrt, Se. Maj. der König aber zu St. Ouen, einen Lust-Schloß des Prinzen von Soubise ge­blieben, von wannen Se. Maj. beute nach la Mente sich begeben, und von da Morgen eben­falls nach Versailles zurück kehren werden. Ein v. Carogne abgefertigter Courier hat die Nach­richt überbracht, daß die Flotte von Merico, nachdem sie den 20. May von Vera Crutz un­ter Seegel gegangen, den zo.Iulii glücklich zu Cadir eingelaufen. Sie bestehet aus den 4 Kriegs-Schiffen, Caftilien, dem Sieger, dem Dreyzack, und dem Hochmütigen, und denz Kaussartbey-Schiffen Neprnnus, Canception und der Hirte unter Eommcmdo Don Francis­co Spinola. Ihre Ladung besieht sowohl für Rechnung des Königs, als derer Particuliers in ohngefehr 68 Millionen Livres gemünzten Geldes, einer Million in Gold und f«t4bi6 5 Millionen Maaren. Die Französische Handel­schaft ist dabey etwa für den4tenThcil intereßirt. Auch au der Portugiesischen hat dieselbe einen wrewohl etwas geringern Antheil. Da das Parlament von Dijon schlechterdings verwei­gert die neuliche Königl. Edicte zu registriren, so düifte diese Sache wohl von weitern Fol­gen scyn..

Bey der am zten dieses fürgewesenen Gene­ral . Versammlung der Ostindischen Compagnie Directeurs hat man hauptsächlich die gegen- »artige schlimme Beschaffenheit der Umstände eclagterCompagnie inErwägung gezogen. Man hak zu dem Ende besonders drcyerley Vorschlä­ge gethan, i) eine Aufnahme von 25 Millio­nen zu machen, 2) jeden Actionisten anzuhal- ten, eine neue Action von 220 Livres zu neh­men, oder 3), den von dem König angebot- tenen Vorschuß unter der Bedingung anzuneh­men, daß solcher nicht anders, als von dem Profit der Handlung gedachter Compagnie wie­der ersetzt werden, und inzwischen der Divi­dend der Aktiven, wie bisher auf dem Fnß von 40 stehen bleiben solle. Da aber alle diese Vor­schläge ibre Schwierigkeiten haben, so hat man denen Interessenteu zu Fassung eines endlichen Schlusses dis zum 2zsten dieses Zeit gelassen.