Ix V. /i/ >

Montaas, den 29. August.

Anno T7o

igftcn Privileg«),

Brandenburg, vom 13 August. schwach, und sollen alle Jahre, von 1764 bi§

r?6y mit ,0 Mannaugmentict werden.

y der bisherigen nassen Witterung haben Dreßden, vom » 5 August.

wrr auch viele Gewitter g«habr. Ett.öder- Se. Majest. der König haben ohnlangst de»

selben ireßam Margarethentage viel Ha- Starosten, Herrn G- afen vonBrühs.poliiische»

ae' fallen, wodurch tue Felder von 11 Dörfer» Feldzeugmerster, zum Chef der Leib-Grenadiers, hier herum nicht wenig gelitten. Eins der ge- Garde, und dessen Herrn Bruder, Carl Grafen Kriaen Wetter schlug nahe vor dem Rathenauer- von Brühl, zum General-Lieutenant und Com- 3 -horcein 'und fitzte 6 aneinander stoffende volle mendantender CarabinerGarde. dem Oberkü« Scheuern fast Zn gleicher Zeit in vollen Brand, chenmeister Hr. von Schönberg zum ersten Hof- Wei! der Wnid die starken flammen und stiegen- marschall, und den Hvfmarschali Herr von Ber­kel' alücnden Kornbunde und Halmen nach der lepsch zum Oberkuchenmeister zu ernennen geru, Stadt zu treib, lief ste Gefahr, angezündet zu het. Den irten dieses hat der Herr Stärkste i^-rden Gott liest aber die guten Anstalten und Graf von Brühl das chm ertheilte Grenadiers- uucrmüdett Rettmigsmittel dergestalt gesegnet Bataillon durch die Musterung paßiren lassen, stnn daß nickt nur die Altstadt selbst, sonoern und ?ags darauf zur Wachtparade aufziehe» auch andere ganz nahe liegende Scheuern noch sehen. Am ! 4 ten dieses Nachmittags begab sich « wettet wurden. Indessen bedauern die Eigen- die sammtliche Churprinziiche Herrschaft zum tbümer uno Pachter den abgebrantcnbetrachtli- See - Thor hinaus in den gräflich Mousczms- chen Getraidevorrath um so vrcl mehr, je müh- tischen Garten. Da wahrend den Krieg in de» famer sie seidigen bey der angehaltenen Nässe Chursächstschen Waldungen mancherley Eheste trocken cingebracht. verübet worden, so wird, um dergleichen Fre-

Aus Sachsen, vom ,4Aug. Vel zu steuern, mit nächsten ein Jagd Mandat

Endlich ist die Formirung unserer Armee zum publicirt werden Den grossen Garten, wel- Doeschem gekommen, und zu Ausgang dieses cher wahrend den Krieg ziemlich ruinirel wor- Monats wird die Infanterie formirr und de» den, suchet man nach und nach wieder «n vori- 7ten September ist die Musterung angesetzt, gen Stand zu fetzen Zu einem Beweist, daß Jedes Regiment bestehet ans »4 Compagnien, man unsere vorige gute Polcey wieder herzu« unH die Compagnie aus einem Capitata. einem stellen suchet, dienet unter andern auch dieses, Premier-Lieutenant, r.. Seconde Lieutenants, daß ein Kömgl. Mandats, fl. ;o May ergangen, und 40 Gemeinen. Die Fähnrichs und Haut- nach welchem die Amtleute den in ihrem Bezirck Hoisten gehen bey der Armee ein. Die Officiers, befindlichen Gast-undSchenckwirthen vorschrej- sowol die in Warte-Gelde gestanden haben, als den sollen, was sie nach Beschaffenheit der Zeit auch die im Laube geblieben, rücken insgesamt, und des Orts von den bey ihnen emkehrende« nach ihren Characker, ins Regiment wieder in Gasten für die Mahlzeit, für Futter und Stands

. . lC<Arr>*\ftnS Artlflrt /%»«£ a«m &.« U. r .

bieAcrmtät. Die Compagnien find amtzosehr geld auf ein Pferd zu fordern hatten» Diesem