Siehe zu daß du einen guten Nahmen behaltest.
Soll denn das so viel bedeuten, daß jedermann, wenn man wenigstens mOraiiter davon reden will, aufBe- fdrderung seines eigenen Ruhms das Auge solle gerichtet haben,und sich un- ablaßig dahin bestreben, daß er sich 1?eeommend3tion8-würdig machen möge? Warum nicht, wenn man,um in Confideration zu kommen und seine Gaben immer mehr auszubreir ten und herrlicher zu machen, sich keiner andern als erhabener Beweg- Gründe und zulaßiger Mittel bedienet? Es sagt ja Cicero, daß wmu man also lebet, daß man sich um anderer Ceute Zeugnisse nicht bekümmert, solches entweder ein Zeichen eines äußersten Doch- muths oder eines gantz verderbten Hertzens sey. ^u^utkinus gehet noch weiter und macht sich kem Bedencken, diejenigen für gegen sich ftlbsten grausame Leute anzusehen,
welche