W o K zz

Krafft deren man den Ruhm nur in dem glücklichen Succeß suchte, es mochte auch derselbe so wild und unge­recht seyn, alser wolte,und alle Groß- muth der Seele für nichts achtete. Solte man auch heut zu Tage nicht besser seyn, so suchet man sich doch zu verbergen, und dieses ist schon ein An­fang zur Besserung.

Daß ich nun die Feder ergriffen uttb so gut möglich den Unterscheid zwi­schen dem Mißbrauch und wahrem Verdienste des Ruhms, oder zwischen dem wahren und falschen Ruhm ge- zeiget,ist in keiner andern Absicht ge­schehen, als damit ich auf meine Art hierzu möchte hülfflicheHand leisten. Was gieng aber meinem Werck ab, welches nach denen Gesetzen der Aca- demie sich in gar enge Schrancken schliessen müste, was, sage ich, gieng demselbigen wohl ab, damit es möchte beseelet werden? Nichts anders als ein Monarch, welcher mit wahrem Ruhm umgeben, alle nöthige Gabe hesaffe selbigen wohl auszutherlcu.

C Was