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Was für ein Vortheil erwachst einem Potentaten nicht aus dieser Diftru bution, wenn er als ein Brlo Gottes aufErden, ohne Ansehen der^ecom- mendation, selbige nach GütleK Wohlgefallen,Ordnung unt> Gerech­tigkeit verrichtet, von welchem nur ein Wiedecschall zu seyn er für eine Ehre achten soll. Wie er das Schwerdt nicht umsonst in seiner Hand tragt, ist ihmcauch das Scepter eben zu die­sem Ende m die Hand gegeben.

Was für ein weites Feld der Ge» dancken, was für eine edle und nütz­liche Bahn eröffnet sich hier nicht mei­nen Augen! Solle ich mm verneh­men können, allergnädigstcr Äörstg! daß die neuen Bemühun­gen meiner Muse Ew. König!«.

Mnststät nicht mißfallen, so werde ich mich von neuem einlasscn, jedoch aber mit dem Vertrauen, daß da ich

Ew. König!. Majestät Well- bekandleWechheit vor Augen habe, ich darinnen ein vollkommenes Mu- C 2 stee