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allein die Ehre und der Ruhm, da wir so gar nichts sind ? Wer aber mag wohl hieran zwerfflen, so ferne man hierunter die höchste Ehre und den höchsten Ruhm, als eine Eigenschafft Gottes verstehet?

Inzwischen ist von diesem ersten und allgemeinen Ruhm gleichsam ein Funcken ausgefahren, der dieses Nichts zieren und schmucken soll,und als durch einen natürlicheuTried,uns zu altenr, was nur hochschahbar ist, antreibet, wenn wir seiner Reihung nur gebührend folgen wollen. Auch die Kinder empfinden desselben ge­waltigen Eindruck, ehe sie aUes ver- uünfftigen Nachsinnens fähig sind. Man lobe sie nur, so wird ihr roheS Naturell dadurch auspoliret, gezah- met, und aufgemuntert. Sie bestreu den sich ausserst, und eben dadurch, als durch ein Haupt-Mittel der Erzie­hung, kan man sie gleichsam als dey der Hand führen, wohin man nur will. Weiß man mm unter denen Völckern eben diesen natürlichen Trieb der Ruhmsucht wohl zu gebran-

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