Mitglieder. Sie waren es ja aber nicht in der That, sondern nur dem Namen nach, wenn es nicht ein Mittel gäbe, wodurch sie sich auch ferner mit uns, sowohl empfangend als wiederge- bend in lebendiger Beziehung erhalten können.

Andre Personen im Ausland, zwar nicht Mitglieder des Ver­eins, aber den gleichen Studien ergeben, vernehmen Einzelnes von unserm Dasein und Treiben, lesen Titel und Autor einer bei uns vorgetragnen Abhandlung in der Zeitung und verlangen nun den Inhalt zu kennen, wünschen sich dabei eine nähere Gemeinschaft mit uns, um, wie sie meinen, gleich an der Quelle zu schöpfen, erlangten damit aber bisher auch nicht, was sie erwarteten.

Diesen war man indessen irgend eine Anerkennung ihres Entgegenkommens schuldig, um so mehr, wenn sie, wie wirklich der Fall ist, Männer von Ansehn und Verdienst im geographi­schen Fache waren. Es sind also diese, nebst mehreren anderen auf gesetzlich vorgeschriebne Weise zu auswärtigen Mitgliedern

ernannt worden und ihre Namen erscheinen auf der heute aus­gegebenen Liste sämmtlicher Mitglieder zum ersten Male neben denen der wirklichen und Ehren-Mitglieder. Mit ihnen, sowie mit den zuletzt genannten, treten wir aber erst von jetzt an in eine wirkliche Gemeinschaft, durch das Organ unsers Monats­berichtes, so daß wir in der That die Begründung desselben für eins der wichtigsten Ergebnisse des neuesten Zeitabschnittes halten dürfen. Um indessen gegen das Ausland eine Geltung zu erlan­gen, war unerläßlich, von der eignen Regierung anerkannt zu sein. Wir haben deshalb um Ertheilung der Corporationsrechte gebeten und dürfen hoffen, damit begünstigt werden. Auf so befestigter Grundlage wird es denn auch, den in die Weite stre­benden Kräften an Stütze nicht gebrechen, um eine wahre Wirk­samkeit zu üben, die nicht leere Geschäftigkeit sei. Mögen meine Nachfolger sich dann immer mehr des dankbaren Geschäftes zu freuen haben , am jedesmaligen Jahres-Schluß von wirklichen Thaten des Vereins zu berichten.

Anhang.

Aus der Liste der Gaben an die Sammlung der Gesellschaft für Allgemeine Erdkunde.

I. B ü

Sydow, Alb recht von, Das Planzeichnen, die Anwendung der Meßinstrumente und das Militairische Aufnehmen und Croquiren rc. Berlin, 1838.

Bessel, F. W-, und Bäyer, Major im Generalstabe, Grad­messung in Ostpreußen und ihre Verbindung mit Preußi­schen und Russischen Dreiecksketten. Berlin, 1838.

Geographie in Griechischer Sprache. Smyrna, 1835.

Geographie in Griechischer Sprache. Smyrna, 1835.

Müller, S., Berigten aver Sumatra. Amsterdam, 1837.

Vetter, August, Theoretisch - praktisches Handbuch der Heil- quellenlchre. Berlin, 1838. 2 Bände.

Klöden, Br. G. A., Ueber das Sinken der Dalmatischen Kü­sten. Berlin, 1838.

Hansmann, Göttingische gelehrte Anzeigen, Jfö 146. 147., vom 14. September 1837, enthaltend: Beiträge zur Kunde der geognostischen Constitution non Süd -Afrika.

Grub er, I. von, Grundriß einer historischenGegeographie für Gymnasien. Stralsund, 1838.

ch e r.

Ledebur, Leopold von, Das Königliche Museum vaterländi­scher Alterthümer im Schlosse Monbijou zu Berlin. Ber­lin, 1838.

Bremiker, Carl, Ephemeride des Cometen von Pons für die Monate August 1838 bis Januar 1839. Berlin, 1838.

Ritter, Carl, Die Stupa's (Topas) oder die architektonischen Denkmale an der Jedo-Baktrischen Königsstraße und die Colosse von Bamiyan. Berlin, 1838.

Ermann, A., Ortsbestimmungen bei einer Ueberfahrt von Ochozk nach Kamtschatka und darauf begründete Untersuchung der Strömungen in Ochozker oder Penjiuser Meere. Ber­lin, 1838.

HAvezae , Notice des travaux de la Societe de Geogra­phie de Paris etc. Paris, 1837.

Esquisse generale de FAfrique. Paris, 1837.

Humboldt . A. de, Sur quelques points importans de la geographie de la Guyane, extrait des neuveiles An- nales des Voyages.