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1 Rmuntre NORIS dich, erwach' aus deinem Schlafe,

Stehst du nicht, was geschieht, und was man _ bey dir schreibt?

Ein Wolfs, der rasend ist, verstöbert deine Schaafe,

Er packet alles an, so, daß nichts sicher bleibt!

Du wirst von außen zwar recht hefftig angeklaget,

Und dieses ist dein Trost: Daß CARL wird Richter seyn;

Allein, wer hat daheim drr Ruch' undSchwerd versaget, Daß du nicht, nach Verdienst, damit gleich schlagest drein?

Es wimmelt überall allhier fast von Pasquillen » v ,

Und der es steuern sollt, schweigt woA noch still darzu;

Ein jeder Schlingel wrl! die bravsten Leute trillen,

Den er nicht würdig ist zu lösen aufdie Schuh.

Man schändt die Tugenden, man lästert die Gelehrte,

Man eselt die, so sonst desvolckes Auge ftynd,

Malt hebet Himmel-Hoch die Sinn-und witz-verkehrte, Man stürzet Höllen-tieffdie, so es gut gemeynt.

verfluchter Acheist! i. Wer hat dich her geheißen,

Eh, was du ausgevorgt, nach Schuldigkeit bezahlt?

Wo ist dem Paß, und wo kanst du uns etwas weisen,

Mtt dem ein Biedermann an Ehr' und Wahrheit strahlt?

)( 2 Dein

r. Die Alten haben zu sagen pfleacn: wer etwas im Zweif- fel thue, der baue stch die Holle; und solle der die Holle nicht verdienen, iivch einst deßen Bracenseyn, welcher die Unschuld verunglimpfet, und auf beßeres Erfahren jeden-

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