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GOltmkt machet/so wird sie auch von ihren HurenGeschwistern/sindem ein Teuffel den andern wohl kennet) ge- liebet/gelobet/mitguten Meinungen entschuldiget, Jederman [ t betet sie an/ spricht su ihr wohl/ und halt sie vor eine kluge Jungfrau/vor gute Chri­sten/was sie O befichlet und setzet/ das muß wahrsepn/und gemein gel­ten; Wer ist/der das grosse Thicr/ heit von ihr rühmen und'sagen kan: I unD diegeschmückte EhrwürdigeHur Mine Freundin/ du bist schöne/ dei-' in ihren Aussätzen und Geboten (aus ne Augen sind wie Tauben-Augen j Menschlicher Vernunfft gesponnen)

ssSpottder Leuke/und Verachtung desVolcks/ein (t Schau-Spiel den Engeln und Menschen / den Gchein- vnd Maul,Christen su ein Aergernis und Anstoß/ und den Babyloniern und Huren-Ktndern eine Thorheit: (V Inwendig aber/ im Grunde der See­len /ist sie sehr lieblich / wie dieHütten Kedar / und wie die Teppiche Salo- rnonts/ daß der Bräutigam mir War.

zwischen deinen Zöpffen. DeinHaar Ist wie die Ziegen-Heerd/ die bescheren sind / auf dem Berge Grlead/ deine Zahne sind nue die Heerde mit be­schnittener Wolle/ deine Lippen sind wie eineRosinfarbe Schnur/und dei­ne Rede lieblich. Deine Wangen sind wie der Ritz am Granat-Apssl/ deln Halß wie der Thurn David/ deine zwo Brüste sind wie zwo junge Rehe Zwillinge/ die unter den Rosen weyden: Du bist allerding schöne meine Freundin / und ist kein Flecke an dir. Sie hat einen [x neuen Nah­men (ein neues Hertz und einen [y neuen und bestandigenGeist) bekom­men/ welches niemand als die Braut/ ihr Bräutigam / und seine wahre le­bendige Glieder erkennen können.

[p. Matth, i o, )8.59.Gap. ,20. it. 19.

1*7 , 2 . Cor. 4. 8-1 1. Gap. 11, *0,17. Avm. 8, [q 2, Cor. 6 , 14-17, Aßor; 5, 29. [r Gaaf. Sal. I, s. 6.

(*

wtl meistern? Sie läststchs wohl ge­fallen/wenn sie dem Drachen/und ih- renHure-Geschwistern zu liebe/Brau- teChristi [x verkctzern/mit üblenNah- men belegen/verfolgen und verdam­men kan Auswendig/ wegen ihrer schönen Menschen Satzung / Ver­nunfft und Gewalts Ordnungen las­set sie schön/sie gtebt einen [y grossen Schein der Heiligkeit und des Eyferö vor GOttes Ehre von sich/ und hat durch ihre eussere Wercke den Nah­men [z daß sie lebe / aber dje Krafft verleugnet sie/ihr geistliches Leben ist todt/ ihr sa inwendiges voller Unflats Heucheley und Untugend/ und ist eine Behausung [b aller unreinen Geister/ dem Drachen / falschen Propheten und derenDienern/durch das empfan­gene Mahlzetchen/und durch das kaus> ftnund verkauffen bekant.

sr)ac.4, 4. Matth. 6, »4. £5 Joh. i f» 19,[t Apoc.t], 4,8 t [u,Ltt«.6. 26.